#19 - Tschernobyl 1986: Das Bundesheer und der unsichtbare Feind

Shownotes

Hinweis vorab: Da wir diese Episode anlässlich des 40. Jahrestages erneut teilen, gibt es zu am Anfang eine kurze Erklärung dazu. Der Rest der Episode ist unverändert.

Heute am 26. April jährt sich der GAU in Tschernobyl zum 39. Mal. Dazu spricht Ute Axmann mit Oberst Otto Strele und Vizeleutnant Andreas Dostal. Beide waren nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Einsatz, als sich die radioaktive Wolke Österreich näherte. Die zwei ABC-Abwehr-Spezialisten berichten von ihrem Einsatz zum Schutz der Bevölkerung und über den Kampf gegen den unsichtbaren Feind; die Abwehr von atomaren, biologischen und chemischen Bedrohungen.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Vor genau vierzig Jahren geschah das Unverstellbare, die Atomkatastrophe von Chernobyl.

00:00:05: Auch Österreich war vor den Folgen der radioaktiven Wolke betroffen.

00:00:10: Wie hat das Bundesheer damals reagiert?

00:00:13: Wie fühlte es sich an in eine verstrahlte Zone geschickt zu werden?

00:00:17: Mein Name ist Ute Aksmann und im vergangenen Jahr habe ich mit zwei Soldaten des Bundesheeres gesprochen, die in澄sterreich im Einsatz waren.

00:00:28: Anlässlich des runden Jahrestags teilen wir diese Folge heute noch einmal mit euch.

00:00:33: Als Zeugen seiner Zeit, in der die Welt plötzlich eine andere war.

00:00:41: Strahlung zerstört im Wesentlichen die Zellen.

00:00:43: Je mehr man und denen ausgesetzt ist um schlimmeres ist es für den Körper.

00:00:49: Und plötzlich hat uns also erreicht nächste Katastrophe Fukushima!

00:00:53: Das war eben genau von zwanzig Jahren danach.

00:00:59: Alles was mit Radaktivität zu tun hat das darf nie zur Routine werden als immer höchste Vorsicht geboten.

00:01:07: Ich weiß, was mein Messgerät kann.

00:01:09: Und nur dann, wenn das Messgeräte etwas anzeigt, ist auch tatsächlich das vorhanden.

00:01:17: Vorrat kann man sich immer vorstellen wie Staub und die setzt einfach alle Maßnahmen in dich gegen Staubsätze.

00:01:32: Herr gehört der Bundeshaar-Podcast!

00:01:35: Man sieht sie nicht, man hört sie nicht.

00:01:38: Doch sie kann tödlich sein.

00:01:39: Radioaktive Strahlung – und das geschah vor genau neununddreißig Jahren am der Katastrophe in Chernobyl, in der heutigen Ukraine.

00:01:51: Doch diese Katastrofe hatte auch Auswirkungen auf Österreich und das österreichische Bundesheerkam zum Einsatz.

00:01:58: Hallo und herzlich willkommen zu einer Sonderausgabe von Heer gehört!

00:02:02: Mein Name ist Ute Aksmann – und ich freue mich, dass ihr wieder mit dabei seid.

00:02:06: Meine beiden Gesprächspartner heute sind Oberst-Otersträhle.

00:02:13: Beide sind ausgebildet in der ABC-Abwehr, also der Abwehr von Atomaren, biologischen und chemischen Kampfstoffen.

00:02:21: Und beide waren vor genau neununddreißig Jahren noch im Einsatz als die radioaktive Wolke Österreicher Rechte.

00:02:28: Hallo Otto!

00:02:28: Hallo Andreas, schön dass ihr kommen konntet.

00:02:32: Ja was macht er eigentlich beim Bundesheer?

00:02:35: Ja, also ich bin hier im Bundesministerium für Landesverteidigerung und bin als Evaluierungsrektor der ABC-Abwehr, nennt sich das.

00:02:41: Ich bin zuständig im Generalstab für die Überwachung der Entwicklung der ABC Abwehr im österreichischen Bundesheer.

00:02:46: Das heißt also an der Seite der ABC App für Truppe und dann natürlich den Selbstschutz, die ganzen Fachdienste, die es in dem ABC Abwärtsbereich gibt.

00:02:53: Und dies wird auch von mir aus sozusagen überwacht, entsprechend kontrollt und dann auch die entsprechenden Handlungsoptionen für den Generalstopp aufbereitet.

00:03:03: Ich bin in der Abwehrschule in Wien, wo ich eigentlich die ganze Zeit tätig war.

00:03:09: Zunächst in der Arbeitsjagd-Abwehrkompany und danach im Lehrstab bzw.

00:03:13: der Leerbeteilung.

00:03:16: Ich habe hier unter Offiziere und offizierende Arbeitsjahre ausgebildet.

00:03:22: Es wurde zusätzlich zuständig für die Strahlenschutzleistungsbewerbe in Selberstorf.

00:03:26: Seit dem Jahr zwanzig achtzehn bin ich auch hier im Ministerium.

00:03:29: Ich bin im Referat sechs von der strategischen Einsatzkoordination.

00:03:35: Das Referat heißt SKM und IHKH.

00:03:39: SKM bedeutet staatliches Krisen- und Katastrophenmanagement, und IHH – Internationale Hometerie an Katastrophehilfe.

00:03:46: Ich war immer bezieht, ich war immer gemeldet auch bei AFTRO, das ist die österreichische Katastrofenhilfseinheit des Bundesheeres Ebenes.

00:03:54: Und jetzt wird unser Referat dazu verwendet diese AFTRA in den Einsatz zu schicken.

00:04:00: Der erste Entsendebefehl kommt von uns, zum Beispiel der Einsatz in der Türkei nach der Erdbebenkatastrophe.

00:04:08: Und jetzt erst das letzte Monat an der Grenze zu Slowakei für die Malanglonserche.

00:04:15: Ihr habt ja beide jahrzehntelange Erfahrungen im ABC-Abwehrbereich.

00:04:19: oder was ist eigentlich genau am XXI.

00:04:21: April neunzehnundachzig passiert?

00:04:23: Ja, das war recht eine skurrile Situation da ausgebrochen ist.

00:04:28: man muss es auch mal fragigen.

00:04:30: Wir waren damals zu dieser Zeit, also ich habe gerade begonnen mit der ABZ-Abwörtsbildung über die der Asienische Militärakademie und de facto war man davon ausgegangen.

00:04:39: Es gibt keine großen Unfälle, also dieses Supergas das kann es gar nicht geben, technisch ist das alles in Griff.

00:04:45: auch die Sowjetöne und die USA und alle die damals schon Kernkraftwerke betrieben haben, haben das im Griff.

00:04:52: Wir waren ausgebildet auf Atomwaffen-Einsätze.

00:04:54: Da hatten wir entsprechende Messgeräte, die sehr unempfindlich waren und große Dosisleistungen messen konnten.

00:05:00: Es war eher schwierig in den unteren Dosis-Leistungsbereichen, das war sehr schwierig.

00:05:05: Aber was ist da konkret passiert?

00:05:06: Das hat ja alle erstand und es war fast undenkbar dass so etwas passiert.

00:05:10: Also wir sind sozusagen vor einem Neuland gestanden weil wir nicht einmal Szenarien damals durchgeübt haben und auch nicht in den Beurteilungen drin gehabt haben oder in den Einsatzvorbereitungen drin.

00:05:20: Channelbill ist ein Reaktor, der mit Grafit moderiert wird.

00:05:23: Das ist ein ganz eigenes System, das hat es also so und nur in der Sowjetunion gegeben.

00:05:28: Diese Reaktorentypen sind in den Sechzeigern konstruiert worden.

00:05:31: Sie sind sehr hochleistungsstarkere Reaktionen, dienen auch der Waffenplutton im Produktionen.

00:05:36: Es war klar, dass sie eine Sowjetion haben um diese Typen zu produzieren.

00:05:40: Das Problem bei diesen grafit moderierten Reakturen ist, dass die relativ schwer steuerbar sind.

00:05:44: Sie haben ein paar technische Eigenheiten, die sehr schwer in Griff halten sollen wenn Störungen in der Kernspaltlung kommt.

00:05:54: Das ist gelahweitschallabil passiert, man hat einen Versuch gemacht und wollte testen wie lange man mit der Nachhütze Turbinien betreiben kann wenn es ein Stromausfall oder sonstiges ist, wie lang dieser Reaktor dann braucht dass er wieder hochfahren kann.

00:06:10: Man muss auch sagen das wird noch sehr viel Wert darauf gelegt dass die Bedienungsmannschaften gut ausgebildet sind und weniger auf die technische Sicherheit geschaut Also, dass da durch EDV-Stärkung oder durch irgendwelche Redundanzsysteme das auch bei Gefahr sozusagen in den Griff zu bekommen ist.

00:06:26: Und dann ist vorhin das passiert.

00:06:28: Es hat also dort eine Kernreaktion gegeben, die nicht mehr steuerbar war und das Ganze ist de facto explodiert dieser Grafit.

00:06:35: Da handelt es sich um ca.

00:06:36: hundert Grafite, die da drin gewesen sind.

00:06:38: Die sind dann verbrannt haben natürlich diese ganzen Nukleide, die aus dem Brennstäben freigesetzt wurden, in die Atmosphäre hinausgeblasen.

00:06:46: Die schweren Teile sind natürlich dort im Raum Cialo Billing geblieben, aber diese Aerosole wie das Jodh.

00:06:52: und das Cessium.

00:06:53: die sind da mit den Luftschichten verfrachtet worden.

00:06:57: Anfänglich also das ganze Jahr hat sie abgespielt von dem Vierzehnzeigsten auf dem Sechsundzwanzigsten April.

00:07:04: Das war der erste Volker ist dann sozusagen über Schweden detektiert worden.

00:07:08: Also da hat man es erst einmal mitgekriegt, sozusagen im Westen.

00:07:11: Damals waren auch noch einzelne Folgen aus dem Westen, also so eine Kamerkommunikation mit der Sowjetunion gegeben.

00:07:16: Die Schweden haben das erkannt, dass da irgendetwas passiert ist.

00:07:19: Man hat es aber nicht genug gewusst und rückrechnet, dass aus dem Raum die Schernobilder diese Emissionen stattfinden.

00:07:27: Der Wind hat dann gedreht.

00:07:28: relativ bald, also das war dann im siebenundzwanzigsten, nach den zwanzigßen, der Wind abgeschwenkt und zwar genau auf Österreich zu, ist also auf Mitteleuropa herangezogen.

00:07:37: Und Österreich wurde dann das erste Mal so am neunundzwentzigten Nachmittag, wo dann die Erste Wolke hier in Wien messbar auf der TU Wien.

00:07:45: Man hat nicht genau gewusst, woher kommt das wirklich?

00:07:49: Also weil ja einfach keine Kommunikation vorhanden war.

00:07:52: Und letztlich hat man dann doch – und das war auch schon der Beginn von Perestroika und diese Dinge – wo sie die Sowjetinnen schon geöffnet haben oder versucht hat sich zu öffnen, hat es dann doch einen diplomatischen Anstausch gegeben und dann hat man also sozusagen gestanden oder dazugegeben, dass da tatsächlich Unfall passiert ist.

00:08:08: In Österreich selbst haben wir mehrere Wolken im Durchzug gehabt Und das sind ungefähr, wenn man die so hochrechnet, ca.

00:08:15: zwei Prozent des Inventars, also Aerosol ausgetreten ist, auf Österreich niedergegangen.

00:08:20: Also vor allem damals betroffen, da wir im Hauptkommen sozusagen von Wien beginnen und dann bis in den Salzburger Raum.

00:08:26: Das war natürlich... in Verbindung mit der Wetterlage, die damals vorgekreischt hat weil auch Regen eingetreten ist und dadurch sind dann diese Aerosole am Boden ausgewaschen.

00:08:34: Und die haben dann sogenannte Hotspots gebildet.

00:08:36: Und Österreich hat da damals schon ein über einen strahlen Frühwahlsystem verfügt das heißt es sind über dreieinhalb Sonden, die über Österreich verteilt sind, die das messen können also dem Messen laufend die Belastung der Radiaaktivität.

00:08:48: Man hat das ja sehr genau festgekündigt wo diese Volke hinzieht.

00:08:51: aber dass das Bodenbild war eine ganz klasse Bodenkontamination Musste dann noch festgestellt werden, wie hoch ist die wirklich?

00:08:58: und wo entstehen diese Hotspots?

00:09:00: oder wo sind diese Hatspots?

00:09:01: Weil eigentlich die Hotspoten, dass alle gefährlich sind an diesem Fallart der da niedergeht.

00:09:09: Warum das?

00:09:10: Dort konzentriert sich die Radioaktivität.

00:09:12: D.h.,

00:09:13: dort haben wir eine wesentlich höhere Aktivität, d.h.

00:09:15: wenn man daran denkt durch Regen werden Ringsalen in Sudden, in Senken, dort wird das eingewaschen und es fällt sich so ähnlich wie Staub, kann man sich das vorstellen.

00:09:24: Das sammelt sie dann irgendwann vom Platz und dort habe ich einen Punkt extrem hoher.

00:09:28: Radioaktivity hat dann in jedem Fall gesundheitsschädlich sein können Und das gilt dann durch Bodentrupps, weil das kann ich also nicht über Messsysteme, die Ortsfest sind.

00:09:38: Das heißt sie brauchen dann mobile Elemente.

00:09:40: Da muss man sozusagen dieses Geländes screenen und das macht man mit Bodenspürtrupps oder heutzutage machen wir sowas auch mit Drohnen und stört dann fest wo diese Hotspots sind damit man im Zivilbevölkerung schützen kann.

00:09:51: natürlich auch für die Landwirtschaft ist dies bedeutend dass es auch eine Tiere- oder Futtermittel da verwendet werden und die ja so expandiert sein.

00:09:59: Weil man muss wissen diese Nukleide haben wir die Eigenschaft, je nachdem was er isotopisch ist.

00:10:05: Dass sie auch in den Körper aufgenommen werden und dort bestimmte Ziele ergarnen haben, das gibt natürlich auch für Pflanzen.

00:10:10: Weil bestimmte Pflanzen nehmen das leicht auf, man kann es vielleicht noch hin an die Schwammel suchen.

00:10:14: Das war also ein Klassiker mit dem Röhrlinge und der Eierschwamme, dass diese eine Hohe C-Sehnbelastung haben.

00:10:21: Andere schwammen wieder nicht, da gibt's einfach dann bestimmte Ziel.

00:10:25: Organismen, wo diese redektiven Substanzen noch bestimmte Isotope dann besser aufgenommen werden nicht.

00:10:29: Und der Mensch ist jetzt so bei Jodh unter deiner Dreißig nimmt er das vor allem in die Schilddrüse auf was dann also zu Schäden in der Schildrüsse führt weil dann dieses Jod sozusagen aktiv dort die Schiltrüse beschießt und dann die Zellen zerstört oder stören kann oder die TNS dort zerstörrt.

00:10:46: Und da gilt es eben zu verhindern.

00:10:47: Das ist auch ein Schutzmechanismus in der Plaleichtorganisation des Bundesseires, dass man dort die Bevölkerung entsprechend schützen kann und geärgnete Maßnahmen für den Behörden vorschlagen kann, damit sie ihre Schutzmaßnahmen für die Bevölkerungen gewährleisten.

00:11:04: Andreas wo was du zu diesem Zeitpunkt hast, dass da eine Katastrophe passiert ist?

00:11:09: Naja vorhin wie gesagt hat man sich eigentlich erst später aber wie es dann zu uns gekommen ist war ja das eigentlich kurz vom ersten Mai.

00:11:16: Das war Donnerstag, Freitag ist dann meistens ein Fenstertag und wir haben uns eigentlich gefreut auf ein verlängertes Wochenende.

00:11:21: Wenn man nach dem Messwert eben schon dann bekannt worden ist und wie in der Arbeit sehr wertetig sind wurden wir auch sensibilisiert und wir wurden noch also am Drei-Sächsten entlassen aber schon mit dem Hinweis dass es wahrscheinlich hier zu einer Nachmierung kommen wird.

00:11:38: Ja das war dann doch so.

00:11:39: Und welche Aufgaben hat das du in dem Einsatz?

00:11:42: Ich habe eigentlich zwei geteilt, die Aufgaben gehabt.

00:11:45: In der ersten Woche, nachdem ich von der Arbeitsabwehr Schule war, habe ich hier den neuen Messgerät übernommen.

00:11:52: Die waren nämlich relativ rasch dann verfügbar.

00:11:55: Das alte in Betreue, wie schon erwähnt worden ist, das eher tobelg ist und nicht ganz so viel diesen Einsatz geeignet war.

00:12:01: Es war natürlich verhandelt und wurde verwendet Aber das neue Gerät war das SV-Fünfhundert.

00:12:06: Sehr wesentlich dabei, dass man hier Sonden anschließen konnte und auch Strahlennarten sogar besser unterscheiden könnte für die Messungen dann an den Fahrzeugen oder eben an den Grenzen selbst.

00:12:17: Ich habe dann diese Geräte übernommen und auch Ausbildung betrieben damit wir sie dann eben auch am Grenzansatz verwenden konnten.

00:12:25: Dann bin ich dazu gestoßen, nach der zweiten Woche an die Grenze zur Niklistorf und habe dann auch ein Struppkamendant da die Tätigkeiten, Spürmesstätigkeiten durchgeführt an den Fahrzeugen.

00:12:35: Wenn ein gewisser Wert überschritten worden ist wurde dekontaminiert, wenn es ganz arg war wurden die Fahrzeuge sogar zurückgeschickt und dann wurde eine Dekontamination eben durchgeführte.

00:12:47: Und wie sieht das aus?

00:12:49: Naja grundsätzlich schütze ich mich natürlich selbst Das ist immer so als Spurtrupp.

00:12:54: Wir haben Schutzmaske, wir haben die Begleitung dementsprechend an, denn dieser radioaktive Staub soll nicht inkoperiert werden.

00:13:01: Dann wird es gefährlich wie schon gesagt worden ist vielleicht in der Schildtrüse oder dann in den Organen.

00:13:06: Dann führen wir die Messung durch speziell in den Radkästen überall dort wo das Ganze hinspritzt.

00:13:12: Wir haben als erst Informationen gehabt wo die Fahrzeuge herkommen.

00:13:15: wenn die direkt aus dem Ummittelbaumbereich kommen sind, haben wir sie natürlich auch von oben her abgespürt.

00:13:20: Und wenn ein gewisser Wert überschritten worden ist, der hat sich ja ein paar Mal geändert.

00:13:24: Aber dann war er gleichbleibend und wurde dekontaminiert.

00:13:27: Da wird eine Warnung aufgestellt, dass das radioaktive Wasser natürlich nicht abfließen kann.

00:13:32: Es wurde dann aufgefangen, abgepumpt in Fässer und wenn auch hier ein Wert überschlitten worden sind wurden sie zur Entzorgung nach Selberstorf gebracht.

00:13:41: Warum ist radioaktiver Strahlung so gefährlich?

00:13:44: Wenn eine gewisse Dosis überschrittet wird oder...

00:13:47: Es gibt auch mal verschiedene Strahler und die haben wir natürlich auf verschiedenen Wirken.

00:13:51: Das würde jetzt zu weit führen, wenn man das sozusagen aufbröseln würde und dann wirklich noch Alphabettern, Gammer, Strahlen und sonstigen.

00:13:57: Da gibt es ja auch andere Unterschiede.

00:14:00: Im Wesentlichen kann man sagen diese ionisierenden Strahlungen, wie man sie nennt, zerstören im Weselchen die Zellen.

00:14:07: Ganz schlimm ist – und das kennen wir vielleicht mit dieser ganzen Diskussion über den Krebs der Dachentschläge, also Leukrimie und diese Dinge Wenn die Dnesse geschädigt wird, dann haben wir Mutationen in den Zellen.

00:14:22: Und wenn sie die Zellen jetzt vermehren, mutieren diese Zellen mehr und mehr.

00:14:25: Das löst dann eben diese Möglichkeiten der Krebserkrankungen aus.

00:14:29: Im Wesentlichen kann es auch ein bisschen vergleichen mit Verbrennungen.

00:14:32: Wenn man sehr hohe Dosen abbekommt auf der Hautoberfläche, dann sieht das so aus wie Verbredung.

00:14:38: Jetzt fängt das mit Rötungen an... Es geht dann bis zur Blasenbildung, es geht an diese berühmte Strahlengrankheit mit Übelkeit verbunden und dergleichen.

00:14:46: Und letztlich irgendwann kann der Körper sich nicht mehr reparieren.

00:14:50: oder spricht man von dieser Dosis die dann diese Personen aufnehmen da gibt sie dann kritische Dosen und dann natürlich letale Dosen.

00:14:57: Die letale Tose bedeutet einfach den Tod durch die Bestrahlung also durch die Wirkung der Strahlen.

00:15:02: Zusammengefasst kann man sagen, Strahlung zerstört im Wesentlichen die Zellen.

00:15:06: Je mehr man denen ausgesetzt ist, um schlimmer es für den Körper zu sein, desto größer die Flächen und durch Dringende, also Kama-Strande

00:15:14: z.B.,

00:15:14: durch dringende Körper ohne Probleme.

00:15:18: Die zerstören auch innere Organe untergleichen nicht.

00:15:21: Sie zerstören Zellen und das ist eben das Schlimme, dass dann durch Mutationen unter gleichen Schädigungen auftreten oder längerfristig erhalten.

00:15:30: Es hat ja sehr viele Leute in Chernobyl getroffen, als die Katastrophe neunzehnhundertsechsund achtzig passiert ist.

00:15:37: Andreas du warst der Jahre danach bei einer Übung in Chernobil?

00:15:40: Was waren da deine Erfahrungen?

00:15:43: Ja es war da neunundneinundneunzig.

00:15:45: wir haben da eine internationalen Übung im Raum tatsächlich Jennifer Bildell genommen.

00:15:51: Wir waren ein gemischtes Team aus drei Personen vom Bundesheer und zwei Personen vom Gesundheitsministerium Und waren dort wirklich kontaminierten Raum tätig.

00:16:04: Dazu vielleicht so eine kleine Geschichte, ich bin mit meinem Kameraden gefahren im Auto und da gibt es zwei so Grenzübertritte die ihr sollt dann das gefährliche Bild kennzeichnen und mein kameradon die waren eigentlich ein bisschen überrascht fast enttäuscht dass hier die Werte ja nicht viel her sind wie in österreich.

00:16:24: den Ragnach haben wir schon gesehen und er sollte sich nicht wirklich was getan.

00:16:27: Und dann hat der Einsatzleiter gesagt, jetzt kommen wir wirklich ins gefährliche Gebiet und dann haben wir noch die Blase entleert.

00:16:33: Und nachdem wir Strahlenspürer sind, haben unsere Messgeräte umgekommen und plötzlich wenn du dort die Wege verlässt geht der Begel also nach oben.

00:16:41: Also nur dort wo sich die Personen bewegen ist geräumt.

00:16:45: da kann man sie eher gefahrlos bewegen.

00:16:47: aber so wollen wir halt das Gelände verlässten.

00:16:50: gibt es Kontamination?

00:16:52: Wir waren auch in dieser Ortschaft die drei bis vier Kilometer weit weg ist auf einem Reaktor in der Ortschaft, da waren wir also am Armadon gegangen.

00:17:00: Dort war die Vorbereitungen für den ersten Mai ein Volksfestwaage geplant.

00:17:04: Da gibt es Autotron mit den Fahrzeugen drin und einen Riesenrad aufgestellt.

00:17:09: Wir waren dann hoch ausdrehen an.

00:17:10: das ist wie wenn die Leid jetzt nach vorn hinten hat er da eken Führer kommen.

00:17:14: Das war ein Versorggeschäft und ein Schuhgeschäft dass ich wahrgenommen habe wo wirklich die Schuhe noch mal dunkel sind die Utensilien zum Frisieren.

00:17:21: nur ist aus dem vierten Stock der Baumhaus gewachsen, weil halt schon so lange dort niemand war.

00:17:28: Und dann ging es wirklich eben zu dieser Übung und da haben wir rund um den Reaktor Spüraufträge erhalten.

00:17:33: Wir haben Proben genommen, wir haben jetzt speziellen, sondern die Radiologide festgestellt.

00:17:41: Tatsächlich im verstrahlten Gebiet – das ist natürlich nicht überall möglich, das war ein realer Fall – und konnten dort üben!

00:17:51: Ist es nicht ein bisschen gefährlich, wenn man den Gegnern nicht sieht oder hört?

00:17:57: Genau darum habe ich gesagt.

00:17:58: Wir haben unseren Messgerät umhängen und ich weiß was ich tue.

00:18:03: Ich weiß, was mein Messgeräd kann.

00:18:05: Und nur dann, wenn das Messgeräte etwas anzeigt, ist auch tatsächlich etwas vorhanden.

00:18:09: So kann ich mich schützen!

00:18:11: Wie ist das bei dir Otto?

00:18:13: Wie gehst du damit um?

00:18:14: Ja, also ich bin ja jetzt mal so fast in der traurigen Lage eine Schreibtischjob zu haben.

00:18:19: Aber ich will natürlich relativ lange im Truppendienst tätig und war natürlich mit der Ausbildung an und mit diversen Einsätzen damit beschäftigt.

00:18:26: ist es wirklich so... Man muss also volles Vertrauen zu seinen technischen Geräten um die man mithalt.

00:18:31: Man führt also Warndose mit damit wenn man absehbar eine mögliche Akkontumnation ausgesetzt wird, dass in ein verstrahltes Gebiet geht oder mit radioaktiven Substanzen umgeht.

00:18:42: Und man muss, also es darf dann nie die Routine entreteten.

00:18:44: Das heißt alles was mit Radaktivität zu tun hat das darf nicht zur Routine werden und es ist immer höchste Vorsicht geboten Denn die Schäden, die durch Auftreten können... Also durch Unachtsamkeit untergleichen, wenn so Unfälle passieren.

00:18:58: Die sind also fatal und sehr nachhaltig Und können natürlich auch letztlich zum Tod führen.

00:19:02: und daher ist da höchst vor sich gebotene Vor allem dann wenn man Verantwortung gegen Vertriebe trägt also für seine Mannschaften die Verantwortung trägt Wir sind da natürlich auch die entsprechenden Dienstaufsichtsmaßnahmen ordentlich gesetzt und immer geprüft werden, dass die Personen in der entsprechende Schutzausrüstung ein richtiges Verhalten an den Tag legen.

00:19:18: Richtig physikalisch überwacht werden, also sprich diese Messgeräte mit sich führen.

00:19:22: Und auch, dass er Aufzeichnung stattfindet wie viel Dosis die Personen aufgenommen haben.

00:19:26: Also es kommuniert sich ja mit der Zeit, wenn wir in der Ausbildung arbeiten mit redaktiven Stoffen.

00:19:31: oder muss natürlich Acht gegeben werden, Nur das notwendige Aufnehmen an Strahlung, was vertretbar ist.

00:19:38: Ja nicht mehr.

00:19:39: Weißt du auch einfach um den Schutz der Personen geht?

00:19:42: Das heißt auch man muss sich den imaginären Feind vorstellen.

00:19:45: Genau.

00:19:46: Man muss also immer das Bild haben dass irgendetwas im Raum ist, dass man nichts sieht und nicht riecht aber dass es präsent ist und dass es schädig und gefährlich ist.

00:19:55: Wenn man so ein Geist sich vorstellen würde von sich der nicht greifbar ist... ...das ist eben diese Relaktivität.

00:20:02: Wie haben die Experten in Chernobyl das eigentlich in den Griff bekommen?

00:20:08: Das war eine sehr menschenaufopfernde Leistung, die da gebracht wird.

00:20:15: Man spricht davon diesen Liquidatoren, also deren Zahl war ca.

00:20:17: sechsechshunderttausend.

00:20:20: Man muss sagen, die russischen Wissenschaften waren natürlich schon gut und haben viel noch hau.

00:20:25: Und man hat also dann alles Mögliche versucht und unter größter Aufobfragung diese Liquidatoren, die auch teilweise freiwillig ihr Leben dafür gelassen haben.

00:20:35: Hat man beispielsweise mit Hubschraubern Bohr oder Zementen in den brennenden Reaktor hineingeworfen.

00:20:40: Also das war ganz wichtig dass der Grafitbrand aufhört weil es halt immer ein vierzehn Tage gebrannt ist dieses Grafit.

00:20:46: Man hat also diesen Brand dringend stoppen müssen.

00:20:49: Der Bohr war notwendig damit man die Neutronen fängt, damit diese Kernreaktion aufhörte.

00:20:54: Das ist letztlich gelungen!

00:20:56: Man hat im gesamten Umfeld gewusst, man muss sofort den Reaktor zumachen.

00:21:02: Das ist dieser berühmte Sakrofag und man wusste, man musste das Umfeld möglichst in den Griff bekommen also Personen evakuieren und Prypiat z.B.

00:21:09: wusste evakriert als relativ rasch.

00:21:12: Das war gut gelungen, das haben die wirklich in den Griff bekommen.

00:21:16: Man konnte dann einen Rahmen überwachen und hat den Sakro-Fag relativ rascht gebaut.

00:21:19: Das müssen wir auch sagen, der ist in wenigen Monaten errichtet gewesen.

00:21:24: Das Problem ist natürlich, dass es schnell zu errichten war.

00:21:29: In der Bauausführung mit vielen Mängeln ist dann auch brüchig geworden und man hatte letztlich nach Jahren noch einmal eine Schutzhülle herum gesetzt.

00:21:40: Vielleicht die Bilder bekannt.

00:21:41: Das ganze Ding ist hundertzehn Meter hoch besteht aus mehreren Segmenten.

00:21:44: Hundertfünfundvierzig Meter breit.

00:21:47: Es schließt den Sakrofakt nochmal ein, also noch mal so eine Schutzhölle.

00:21:50: darüber gesetzt ist und reicht jetzt einmal aus, dass da einige Jahrzehnte hier in Schutz sind.

00:21:56: Das muss natürlich gewartet werden und das Sacrofag wird auch immer noch repariert.

00:22:00: also das heißt man schaut immer nur, dass der Sacro-Fag geschlossen bleibt.

00:22:04: Weil dieses Kerlmaterial bleibt so nach den Rechnungen ca.

00:22:08: hundertfünfzigtausend Jahre noch aktiv.

00:22:11: Aber diese Schutzhülle ist ja im Februar durch einen Donenangriff beschädigt worden?

00:22:15: Ja, das ist korrekt!

00:22:17: Es ist eine Drohne, es ist im hinteren Teil seitlich aufgeschlagen.

00:22:21: Auf diese äußere Schutzhülle hat die Schutzhühle durchschlagen und in den drinnen einen Kran.

00:22:26: Also sind zwei Kräne untergebracht in dieser Schutzhöhle für Reparatur- und Wartungsarbeiten am Sacrafaga vorderlich sein.

00:22:33: Das Glück war, dass diese Drohnen sozusagen nur die äußeren Hülle und diesen Kran beschädigt haben und ein paar Einrichtungen drin.

00:22:38: Aber es ist keine Korrekontermination ausgetreten aus dem Sacrafag.

00:22:42: D. h., der Sacrafage ist geschlossen geblieben.

00:22:45: Es wurde dann relativ rasch repariert und natürlich auch entsprechend überwacht, weil die IAEO natürlich diese internationalen Dominikbehörde überwartet diesen Raum und natürlich diese Anlage intensiv.

00:22:57: Und damit ist eigentlich Glück gewesen das das System tatsächlich ausgehalten hat.

00:23:03: Natürlich wenn stärkere Waffen eingesetzt werden würden also mit höherer Sprengkraft und dergleichen was man natürlich nicht wissen, wie es dann ausgehen würde.

00:23:11: Und vor allem wenn also jetzt da noch mehr Radaktivität emittiert werden würde, was dann passieren würde.

00:23:15: Wie generell gefährlich ist der Ukraine-Grieg für Atomkraftanlagen?

00:23:22: Ja, also da muss man – ich komme jetzt nur aus der Beoachtung her – sagen wir mal, was bisher passiert ist.

00:23:27: und auch als Beispiel, also Sabrysia, wenn man das anschaut, das ist ja das Energiestärksteatomkraftwerk Europas.

00:23:34: Dort haben wir sechs Reaktoren, die sind mittlerweile abgeschaltet oder so kalt geschaltet.

00:23:39: Man hat also zwanzig, zweiundzwanzig bereits begonnen mit dem Niederfahren dieser Reaktoren eben wegen der Kriegsbetreuung weil es ist genau dieses Gebiet wo die russischen Streitkräfte einmarschiert sind.

00:23:50: Und vorallem diese Reakturen herunter.

00:23:51: das dauert natürlich, das Reaktor ist von heute auf morgen abschaltbar sondern das ist ja ein Prozess der sehr lange Zeit in Anspruch nimmt.

00:23:58: man spricht da von Jahren so dass wenn wir nicht davon wie braucht das Jahre und Saporische muss beispielsweise immer noch gekühlt werden.

00:24:05: jetzt ist so offensichtlich auch die russische Seite Interesseort, der derzeit dieses Kraftwerk verwaltet.

00:24:12: Das Mögel ist sozusagen geschützt und gesichert zu haben und keine Emissionen zuzulassen.

00:24:18: also das heißt man wird diese Kriegsparteien meiden die Angriffe auf Atomkraftwerke weil natürlich die Konsequenz nah im internazeren Kontext gesehen desaströs werden.

00:24:29: Also wenn wir jetzt nur mehr an kein Kraftwerksohn für Auslösen würden, dass einen Gaul in das größte anzunehmenden Unfall auslößen würde und da eine großflächige Kontamination auftreten würde, die seht ihr natürlich auch international keine Aktikanz zu finden wenn das aus kriegerischen Handeln und Vorsetzungen vielleicht auch noch passiert wäre.

00:24:45: Also man kann sagen beide Kriegsparteien versuchen der Atomkraft möglichst nicht anzugreifen, möglichst nicht das sozusagen als Waffe gegen das andere Land zu verwenden.

00:24:58: Andreas es heißt ja dass es alle fünfundzwanzig Jahre einen Reaktorunfall gibt stimmt das?

00:25:03: Na ja.

00:25:04: Weltweit gesehen?

00:25:06: Statistisch, so geht's da mal.

00:25:08: Es ist aber vielleicht eingehend – wir waren in Vorbereitung für auch Film- und Drehaufnahmen für fünfundzwanzig Jahre Chernobyl in der Kaserne in Vorberätung und plötzlich hat uns also erreicht die nächste Katastrophe Fukushima.

00:25:23: Und das war eben genau auf fünfund zwanzig Jahren danach Statistik.

00:25:29: Aber grundsätzlich dürfte etwas dahinter stehen!

00:25:32: Aber du warst auch in Fukushima in Japan im Einsatz?

00:25:35: Ja, die Aufgabe war da ein bisschen anders.

00:25:38: Wir haben für sich eine Fluggesellschaft hier unterstützt.

00:25:42: Das Personal hat etwas Angst gehabt, wenn sie also hier in das kontaminierte Gelände in Japan hineinfliegen.

00:25:49: Beim Anflug auf den Flughafen in Norita war es meine Aufgabe.

00:25:53: Ich war zweimal dabei und wir waren da auch einige Zeit lang im Einsatz.

00:25:58: Unsere Aufgabe war also beim Anflug auf den Flughafen, Messdettigkeiten durchzuführen.

00:26:03: und wäre wirklich in der Luft hier gerade auch durch die jeweiligen Witterungsverhältnisse eine Art Volke vorhanden.

00:26:11: Dann hätte man versucht, die zum Fliegen oder unter Umständen sogar gar nicht an den Flughaufen anzulanden.

00:26:16: Das waren wir mit der Dettigkeit beim Hinflug Und danach war beim Rückflug eigentlich die Aufgnau.

00:26:23: zunächst vielleicht noch dann Messungen direkt bei der Landung Bugrad vom Flugzeug und das auch am Flughafen selbst, ob es hier Kantaminationen ergibt.

00:26:34: Und dann eben beim Rückflug.

00:26:36: alles was in den Flieger hineingekommen ist sei es Passagiere, sei es Kettering oder Gebäcker oder sonstige Stücke wurde von uns abgespürt.

00:26:47: und wenn hier ebenfalls wieder ein gewisser Wert überschritten worden ist mussten wir dekantaminieren.

00:26:54: Das war Etliche Mälderfeu.

00:26:56: Ich weiß noch, ein Kleinkind hat alles an den Schoen erhöhte Kontamination gehabt.

00:27:02: Im Endeffekt war es, die kontaminieren aber das war abbürsten, abklopfen, abwischen und wenn dann der Wert wieder unter diesem vorgegebenen Wert war, dann hat er hier das Flugzeug betreten werden dürfen so als Sicherheitsmaßnahme für das Flugpersonal und für den Flieger.

00:27:18: Das heißt, fass mal noch einmal zusammen.

00:27:20: Also was kann man alles tun?

00:27:22: Weil man kontaminiert ist.

00:27:24: Also abwischen oder... Was kann man machen?

00:27:27: Das wäre meine erste Maßnahme.

00:27:29: Zunächst einmal versuche ich mich zu schützen.

00:27:31: Bei uns war es so wenn wir in den Einsatz gehen mit Schutzbegleitung ist die erste T-Kontamination Dekantamination schauen, dass richtige Ablegen der Schutzausrüstung.

00:27:41: Denn wenn ich mir meine Schutzbegleitung so ausziehe, dass sich mich nicht selbst kontaminiert und die Kontamination außen auf der Höhle überbleibt dann wutzledes Zahn schmeißt er so weg, entsorges richtig und damit bin ich nicht mehr kontaminierend.

00:27:55: Danach wird nachgemessen und dann werden dekantominationsmaßnahmen eben eingesetzt durchgeführt.

00:28:02: Und das ist dann schon so von verstärkten Maßnahmen bis zur letzten Maßnahme unter Umständ.

00:28:09: Begleitung wechseln, ausziehen, duschen und eine neue Begleitung erhalten und die dann anziehen.

00:28:16: Wichtig dabei natürlich auch immer die richtige Entsorgung der Kontamination.

00:28:23: Was kann man in der Bevölkerung tun wenn wieder so etwas passiert?

00:28:27: Also man muss sagen die österreichischen Behörden sind ja eben vor allem aus den Lernen von Tscharnabillen sehr gut vorbereitet, was diese ganzen Pläne und Maßnahmen betrifft, die also der Bund und die Länder zusetzen haben.

00:28:40: Also es gibt hier vorgesehene Interventionskräfte, es gibt jährliche Übungen wo diese Szenarien durchgespielt werden.

00:28:48: Es gibt einen intensiven Austausch dieser wesentlichen Planlichtorganisationen unter entsprechenden Behörden, die darüber stehen.

00:28:55: Letztlich geht es darum, dass die Bevölkerung den Anweisungen der Behörde vollgeleistet.

00:29:00: Genau das macht was die Behörden dringend empfiehlt oder anordnet.

00:29:03: Günstig ist natürlich wenn man moderate Vorbereitungsmaßnahmen trifft und ein bisschen Verständnis für wenn sie zu einem Fallout krimp.

00:29:11: wie immer mit einem Fallout umgeht.

00:29:13: Fallout kann man sich immer vorstellen wie Staub.

00:29:15: Und ich setze einfach alle Maßnahmen wie die ich gegen Staubsätze.

00:29:20: Das heißt wenn Staubsauger zum Beispiel.

00:29:22: glatte Oberflächen bei der Bekleidung, Regenschutzbekleidungen.

00:29:25: Augenschutz ist ganz wichtig!

00:29:26: Also Alfa-Strahlen in Augen führen zu verblinden und so Dinge also das heißt Augenschutz, Mundschutz nicht inkoperieren.

00:29:32: Ganz schlimm ist wenn Radioaktivität oder Radionuklide in den Körper aufgenommen werden.

00:29:36: an der Oberfläche kriegen wir sie relativ leicht darunter.

00:29:38: Das kann jeder auch behälfsmässig machen.

00:29:40: Das Wort Duschen mit Zeifen ganz normal abwaschen das funktioniert recht gut.

00:29:45: Schlimm ist die Inkooperation und das muss dringend vermieden werden.

00:29:47: Wir haben alle noch vielleicht die Pandemie-Innerinnerung von COVID-IX, FFP-II und FFP III-Masken bieten sehr guten Schutz.

00:29:56: Also einfach diese Standardschutzausrüstung, die dann die Behörde sowieso empfehlen und anordnen wird, sollte man vielleicht auch bereits Bevorräte zuhause haben – es ist nie ein Fehler wenn man zwar so Sätze hat dass man sozusagen einen auch nicht die Zivilgesellschaft damit belastet, sondern das einfach selbst verfügbar hat.

00:30:16: Bei den konservierte Lebensmittel verwenden die vor dem Unfall schon abgepackt oder produziert gewesen sind.

00:30:26: Es gibt Möglichkeiten wie Käseproduktion.

00:30:30: Wenn man Hard-Case produziert, kann man warten bis die Hauptwärtszeiten oder die Nuklide weitern und die Grenzwerte gebracht haben.

00:30:37: Also da gibt es dann viele Möglichkeiten wie man darauf reagieren kann.

00:30:42: Wie gesagt, die Behörden haben da die entsprechenden Planungen.

00:30:44: Die sind sehr gut vorbereitet.

00:30:46: Die Ministerien stimmen das sehr gut untereinander ab und bunt und länderarbeiten da sehr einzusammen mit den Blaulichtorganisationen.

00:30:53: Das funktioniert in Österreich

00:30:54: ausgezeichnet.".

00:30:55: Die ABC-Abwehr hat ja ein großes Einzelspektrum.

00:30:58: Fragen beide, wie wird man eigentlich ABC-Offizier oder Unteroffizier?

00:31:03: Andreas.

00:31:05: Bei mir war es einfach.

00:31:06: Ich bin eingerückt bereits an der ABC-Abwehrschule und damit war mein Weg vorgegeben.

00:31:10: Ich habe die acht Monate damals noch gemacht und wurde in allen drei Richtungen ausgebildet, die möglich waren im Spürdienst – das ist diese Missstätigkeit, ABC-Aufklärung heißt das jetzt.

00:31:21: Dann ist es eben die D-Kontamination und es ist auch Retter- und Bergedienst nach Erdbebenkatastrophen.

00:31:28: Und da haben wir dann eigentlich entschlossen, eben dabei zu bleiben.

00:31:31: Wir hat das ja gut gefallen und habe aber die Spüreinrichtung eingeschlagen.

00:31:39: Da sind die Kurse für sich auch freigegeben zunächst einmal die normale militärische Ausbildung und dann eben fachspezifische Kurse, die mit dem Zugskommandanten-Kurs im Endeffekt abschließen, die normale Ausbildung mit der HUAC abschließt.

00:31:54: und bei einem Offizier?

00:32:00: Ja, es renden eigentlich ähnlich.

00:32:03: Es gibt ja mehrere Möglichkeiten wie man sich entscheiden kann, ABC-Abwehroffizietz wenn ich aber die Berufsoffizierslaufbahn dann eher ein bisschen später erst eingeschlagen.

00:32:11: Meine Entscheidung war einfach jene weil mir diese ABC abwählen hat.

00:32:15: das war damals nicht viel verfügbar also wir waren ja damals eher so im Aufbaubegriffen aber es war nicht wirklich für da.

00:32:21: was war ein absolut interessantes Thema weil's ihm sehr breit gefächert ist wie der Andreas schon gesagt hat.

00:32:29: Wir haben ja mehrere Bereiche, die wir decken und das sind mittlerweile noch mehr geworden.

00:32:32: Die ABCOP ist sehr vielfältig, sehr vielseitig, bietet wahnsinnig viele Möglichkeiten der Entwicklung in dem System.

00:32:40: Für mich war es einfach schön diese Elemente anführen zu dürfen.

00:32:44: was die ABCOP-Vertrugbehandlung geht.

00:32:45: Es wird ein wahnsinniges Tag, das meine ich auch eine schönste Militärzeit, die als ABCOP ein Komponent verbringen konnte Zumal man immer wieder Einsätze hat, die genau in diesen Bereichen eingehen.

00:32:58: Also wenn ich denke wo natürlich international auf ein Erdbeben einsetzen und dergleichen also Türkei und Taiwan und so, wo wir mit der AFDRO eingesetzt waren was auch unser sozusagen auch unser Aufgabengebiet ist.

00:33:12: Und da natürlich hat es viele nationale Einsätze gegeben das geht vom Dundlbrand über Chemieunfälle in den Ländern also in allen Facetten wird man da eingesetzt und vor allem, man kann das, was man erlernt hat real einsetzen.

00:33:26: So wie jetzt auch die Kameradinnen und Kameraden, die bei der Maul- und Klarenzeichenbekämpfung tätig sind.

00:33:32: Das sind so klassische ABCA Aufgaben.

00:33:34: Da haben wir schon übrigens in den siebziger Jahren auch schon gehabt.

00:33:37: Und das heißt, man hat das militärische Selbstverständnis als ABCA-Presultat auch das erlernte Real in den Einsatz zu bringen oder im Einsatz zu beweisen.

00:33:47: Und dies gelingt in der ABCOPWER eigentlich sehr gut!

00:33:51: Und das hat man immer gefallen, deswegen bin ich bis jetzt ABCA bei Offizier geblieben.

00:33:56: Ja, das war ein schönes Schlusswort Herr Oberst Otterstrele, Herr Witze Leutnant Andreas Dostal.

00:34:02: Vielen Dank fürs Kommen!

00:34:04: Das wars für heute.

00:34:05: vielen Dank fürs Zuhören und hört auch beim nächsten Mal bitte wieder

00:34:23: her.

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