#43 - Girls' Day Special

Shownotes

Hinweis vorab: Bei der Aufnahme dieser Folge gab es leider ein technisches Problem, daher entspricht die Tonqualität nicht unserem üblichen Standard.

  • Was erwartet eine Frau, wenn sie Soldatin beim Bundesheer werden will?
  • Welche Schritte liegen zwischen der ersten Idee und dem Einrücken in die Kaserne?
  • Was hilft in schwierigen Momenten während der Ausbildung?

Anlässlich des Girls' Day hat Moderatorin Laura Oberfeld mit drei Frauen gesprochen, die ihren Weg als Soldatin bestreiten (wollen): Johanna, die im September einrücken will, Lorena, die gerade ihren freiwilligen Grundwehrdienst bestreitet und Katharina, die bereits fertig ausgebildeter Offizier ist. Im Gespräch erzählen sie ehrlich über alles, was zum Soldatin-Sein dazugehört: von der Vorbereitung auf die Aufnahmetestung, über schwere Momente während der nächtlichen B-Übung bis hin zu den täglichen Aufgaben.

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Transkript anzeigen

00:00:04: Das war die erste Zeit schon eine Herausforderung.

00:00:07: Aber dadurch, dass ich eh in meiner Kameraden und Kameradinnen kennengelernt habe, sie das alles mit mir genauso erst neu gelernt haben, war das eigentlich alles echt machbar.

00:00:19: Am körperlichen

00:00:20: Wichtig ist eine umfassende Vorbereitung.

00:00:22: Dass man einerseits schaut, dass man Ausdauer trainiert laufen gehen, Intervalle laufen für die Schnelligkeit, für den Grundlagenausdauer

00:00:29: aber

00:00:29: gerade bei Frauen ganz wichtig, dass Krafttraining

00:00:31: nicht vernachlässigt

00:00:34: wird.

00:00:36: Ja, ich freue mich schon die vielen Leuten an kennenzulernen.

00:00:38: Vor allem weil immer wieder das Wort Kameradschaft fällt und ich glaube es wird auch spannende Erfahrungen selbst zu erleben.

00:00:49: Es ist mir gesagt

00:00:50: worden, probier's einfach!

00:00:51: Du wirst eh

00:00:51: früher oder später

00:00:52: merken, dass das was für mich, das ist nichts für mich... Und wenn wirklich irgendwas nicht funktioniert, einfach probieren und ich finde das ist jetzt auch der wichtigste.

00:01:13: zum Bundesherzugehen.

00:01:15: Für mancher beginnt diese Reise mit einer Idee, für andere mit dem ersten Schritt in die Kaserne und für wieder andere ist sie längst Realität geworden.

00:01:24: Wie fühlt sich dieser Weg eigentlich an?

00:01:26: Was bringt junge Frauen dazu, sich für genau diesen Weg zu entscheiden – und was bleibt wenn man ihnen tatsächlich gonger is'?

00:01:34: Genau das wollen wir heute herausfinden beim Girls Day Special von Herr gehört!

00:01:39: Der Girls Day liegt zwar gerade hinter uns aber wie so oft gut Nach dem Girls' Day ist vor dem Girls's Day.

00:01:45: Und vielleicht ist genau dies die Gelegenheit, um sich inspirieren zu lassen und einen ersten Einblick zu bekommen?

00:01:51: Mein Name ist Laura Oberfeldt und ich habe heute drei spannende Gesprächspartnerinnen eingeladen, die genau diese unterschiedlichen Perspektiven mitbringen – vom ersten Gedanken bis hin zur fertig ausgebildeten Soldatin!

00:02:03: Ihr darf bei mir begrüßen, Johanna, der im Herbst als einjährig Freiwillige einrücken wird.

00:02:09: Hallo Danke für die Einladung

00:02:11: Lorena Gefreite, die gerade den freiwilligen Grundverdienst für Frauen macht.

00:02:15: Hallo!

00:02:16: Und Katharina Oberleutnant und somit bereits fertig ausgebildeter Offizier.

00:02:21: Hallo.

00:02:22: Hallo – und schön das ist heute der Satz.

00:02:24: Johanna bei dir geht es im Herbst los aber das ist ja nicht der erste Berührungspunkt mit dem Bundesheer.

00:02:30: Erziehungstuch kurz wer du bist und was machst du aktuell?

00:02:33: Ja hallo ich bin Johanna, ich bin vierundzwanzig Jahre alt.

00:02:36: Ich bin jetzt bereits seit einem Jahr als Vertragsbediensteter beim Bundesheer und arbeite direkt im Verteidigungsministerium in der internen Kommunikation.

00:02:47: Das heißt, wir sind eigentlich für die Kommunikationsmit alle Bedienstete zuständig Und einfach gesagt, sagen wir dafür, dass alle Soldaten und Zivil-Bediensteten in Österreich zu den Informationen kämmen, diese brauchen.

00:03:03: Vor drei Jahren bin ich eigentlich schon als Verwaltungspraktikantin ins Ministerium kämmern und bin irgendwie hängelnd geblieben.

00:03:10: Und jetzt im Nachhensstudium als Vertragsbedienststätte

00:03:13: da.".

00:03:14: Der Schritt, Soldatinnen werden zu wollen ist ja nichts Alltägliches.

00:03:17: Deshalb interessiere ich mich besonders – wo soll die eigentlich dazu motiviert diesen Weg einzuschlagen?

00:03:22: Ja also vor allem das Umfeld dadurch dass sie tagtäglich damit konfrontiert wäre wie eben Soldaten arbeiten und was sind ihre Aufgaben sein und dadurch dass ich recht viel unterwegs war in den letzten Jahren und da viel gesehen habe ihn ganz Österreich in die Kasernen mir das irgendwie gecatcht und niemals losgelossen.

00:03:40: der Gedanke.

00:03:41: Und eben auch die Einstellung von meinem Referatsleiter hat mich dann dazu bewogen, dass sie ihm im Herbst einrucken wird.

00:03:50: Grundsätzlich reizt mir ja die Herausforderung, die der militärische Alltag mit sich bringt und auch die Möglichkeit an seine Grenzen zu gehen, da man nicht den ganzen Tag im Büro sitzt sondern gerade viel Bewegungen hat, Sport hat und rausgehen kann.

00:04:04: Und eben der Gedanke ist schon länger in meinen Kopfumar geschwiert.

00:04:08: und vor einigen Monaten ist dann auch meine Schwester auf mich zu kommen, hat gesagt sie würde gerne den Schritt wagen.

00:04:12: Und dann haben wir gesagt, wir machen das einfach

00:04:14: gemeinsam.".

00:04:15: Viele können sich ja gar nicht vorstellen wie dieser Weg konkret beginnt.

00:04:18: Nimm uns da vielleicht kurz mit!

00:04:20: Wie läuft der Einstieg ab?

00:04:21: Und was muss man alles machen bis man wirklich einrücken kann?

00:04:24: Ja als erstes habe ich die freiwillige Meldung beim Herrs Personalamt abgeben.

00:04:29: Das war eigentlich ziemlich... einfach die Dokumentar wie zugeschickt bekommen vom Herrespersonalamt eben und dann auch die Bestätigung bekommen.

00:04:37: Dann habe ich die Einladung bekommen zum Vorbereitungstag, den hab' ich in der Fanswitenkaserne gemacht, dass wenn wir dann die sportlichen Disziplinen eigentlich alle nochmal durchgangen für die Eignungsprüfungen im Wels dann das war super um zu sehen wie genau das dann alles abläuft, wie die Trainer das dann auch bewerten und wie genau die Ausführung passen muss.

00:04:59: Und ja, dann in einem Monat ist das soweit und die Eigennungsprüfung im West steht an.

00:05:06: Die Eignungsprüfe dauert für Frauen drei Tage.

00:05:08: Am ersten Tag ist die Stellung und den anderen zwei Tagen ist eben diese Eigennunsprüfungen, die für alle gleich ist.

00:05:16: Wenn ich die Eignungsprüfung bestanden habe, dann bekommen wir den Einrückungsbefehl und im September möchte ich dann eben einrücken.

00:05:23: Was erwartet ihr bei dieser Eignumsprüfion?

00:05:26: Die Ereignungsprüfung, weil es um fast eigentlich den sportlichen Teil da muss man laufen, Liegestütz machen, Klimtüge im Schreckgang und so Jump and Reach machen.

00:05:34: Und auch am psychologischen Teil und so Matrizen und Erinnerungsübungen und solche Sachen.

00:05:41: Du stellst euch nur ganz am Ofen!

00:05:43: Direkt neben dir sitzt die Lorena, der den Schritt schon gewagt hat und gerade den freiwilligen Grundwirdienst für Frauen macht.

00:05:49: Lorena Du hast die erste Phase jetzt schon erlebt.

00:05:52: Wie war das bei dir am Anfang?

00:05:53: Erinnerst du dir noch an deinen ersten Tag und wie war es für dich?

00:05:57: Ja,

00:05:57: sicher kann ich mich noch gut in meine ersten Tage erinnern

00:05:59: –

00:05:59: und ich glaube sie werden auch länger in Erinnerung bleiben!

00:06:02: Also die erste Zeit ist natürlich viel neuer, also zwar eine echte Umstellung vom Zivilen ins Militärische.

00:06:10: Ich habe natürlich auch viele neue Leute kennengelernt mit denen ich mich aber von Anfang an richtig gut verstanden hab.

00:06:16: Und es war natürlich auch eine Umstellung, dass jetzt keins hat.

00:06:18: okay du flachst so zum einen ersten vier Wochen in der Gesellen.

00:06:20: Das heißt du kannst dich dann zu der Woche nicht nach Hause.

00:06:23: Man hatte am Anfang noch nicht gewusst okay was kommt das Nächstes?

00:06:26: Was kommt alles auf

00:06:27: mich zu?

00:06:28: Der Unterschied vom zivilen insolidärischen auch mit dem Umgang und den Vorgesetzten war halt natürlich auch am Anfang ganz neu und vielleicht er noch nicht so wirklich gewusst hat, dass man wirklich wusste so ja okay Mit wem muss ich jetzt wiegeweben,

00:06:43: wer

00:06:43: ist das genau?

00:06:44: Vor allem mit den Dienstgraden, wenn man noch keine Ahnung hat.

00:06:47: Wer es jetzt wäre und was bedeutet das jetzt genau?

00:06:50: Und das war die erste Zeit schon eine Herausforderung aber dadurch dass ich eh meine Kameraden und Kameradenein

00:06:58: kennengelernt

00:06:59: habe, die das alles mit mir genauso erst neu gelernt haben, war das eigentlich alles echt machbar und da hat er natürlich auch noch unterstützt.

00:07:07: Katharina bei dir liegt diese Einstieg ja schon etwas länger zurück.

00:07:10: Bist du auch dem Weg über den Grundwehrdienst ganger?

00:07:12: oder wie hat dein Einstieg beim Bundesheer ausgeschaut?

00:07:15: Also die Eingangsprüfung, die bereits erwähnt wurde habe ich im Jahr Jahrzehnte abgeliefert.

00:07:19: Ich bin dann im September zum Jahrzehn direkt in Cara Anwärter Ausbildung eins eingestehen.

00:07:24: Das heißt, ich hab keinen Grundwehr-Dienst gemacht sondern bin direkt in ein Ausbildungsdienst eingesteht.

00:07:29: Das ist auch ein Weg, den viele von unseren nicht nur weiblichen, sondern auch männlichen zukünftigen Soldaten einschlagen.

00:07:35: Johanna!

00:07:35: Du hast dir ganz bewusst für den Weg als einjährig Freiwillige entschieden.

00:07:39: Was bedeutet überhaupt einjährig freiwillig?

00:07:41: und warum genau dieser Weg?

00:07:43: Ja, eine jährig-freiwillig ist, wie der Name sagt, eine einjährige Ausbildung und umfasst die Grundausbildung, die Kaderanwärter aus Bildung eins und die Kadaanwärterausbildung zwei.

00:07:52: Und das stellt eigentlich die Basis dar für die Offiziersausbildung.

00:07:56: also es soll dann die Teilnehmer vorbereiten auf die Laufbahn an der Militärakademie beziehungsweise die Offizierteslaufbahn Und die Voraussetzung dafür ist die Matura und ich habe mir gedacht, wenn schon denn schon.

00:08:10: Dementsprechend möchte das eine Jahr auf jeden Fall die Möglichkeit nutzen alles aufzusammeln was geht und eben mit der Herausforderung zu stellen und dann sehe ich wie die Milize-Offizierslaufbahn einschlagen

00:08:22: wird.".

00:08:22: Du bist gerade in dieser spannenden Zwischenphase Kommersong.

00:08:25: Die Entscheidung ist gefallen!

00:08:26: Der Start steht bevor.

00:08:28: Wie bereitet du dir aktuell drauf vor?

00:08:30: Also aktuell bereite ich mich vor allem auf einen sportlichen Teil vor.

00:08:34: Da habe ich natürlich das beste Umfeld in der Arbeit auch, ich werde von allen Seiten unterstützt meine Kollegen sind da total dahinter dass das passt und haben wir schon Trainingspläne zusammengestellt und gehen mit mir gemeinsam trainieren.

00:08:47: und kurzfristig vor der Prüfen möchte ich mir dann auch noch auf die Matrizen nehmen vorbereiten auf den Erinnerungstest und dann sollte es schon hinhauen.

00:08:56: im Sommer möchte ich dann auf jeden Fall noch viel marschieren weil mir wurde gesagt Das schadet auf keinen Fall.

00:09:04: Dadurch, dass ich aus Osterol bin, habe ich die besten Voraussetzungen direkt in meiner Umgebung.

00:09:09: Lorena und Katharina, wenn ihr zurückdenkt, wie war das bei euch in der Phase?

00:09:13: Und wie herausfordernd war es im Vergleich zu euren Erwartungen?

00:09:18: Ich habe mich auch videohandelt gesagt hat, vor allem auf den sportlichen Vorbereiter.

00:09:23: Ich habe zum Beispiel auch der Katharina auf Instagram geschrieben, bevor ich eingrückt bin.

00:09:27: Wie man sich am besten darauf vorbereiten kann, vor allem als Vorbereitung nach, weil man einfach anderen Standards oder so quasi entsprechen muss, wenn ich das so sagen kann und hab dann halt viel Sport gemacht, ich war auch Maschinen und glaubt, dass mir das auch viele Vorteile gebracht hat wie ich denn wirklich eingrickt bin Und oft ist es psychologisch oder so, aber ich habe

00:09:52: mich eigentlich

00:09:53: nicht wirklich vorbereitet.

00:09:55: Aber das hat auch gut funktioniert.

00:09:56: also da sollte man sich jetzt einen großen Kopf zu machen.

00:10:00: Also der Nürburgring-Laurena kommt recht auf das Psychologe kann und soll man sich eigentlich nicht so wirklich vorbereiten weil er geht es ja darum, ist man selbst persönlich dafür geeignet?

00:10:09: Natürlich!

00:10:10: Man wird selber noch wachsen Es gibt immer Entwicklungspotenzialen und man wächst mit der Aufgabe.

00:10:16: Beim körperlichen gebe ich da ebenfalls komplett recht.

00:10:18: Wichtig ist eine umfassende Vorbereitung, dass man einerseits schaut das man Ausdauertrainiert laufen gehen, Intervalle laufen für die Schnelligkeit, für die Grundlagen aus Dauer aber gerade bei Frauen ganz wichtig das Krafttraining nicht vernachlässigen.

00:10:31: also ich empfehle wie auch schon erwähnt wurde allen die mir auf Instagram schreiben empfehlte ich auch Ganz-Körperübungen und Krafttrainungen

00:10:39: Deadlift Squats

00:10:41: Liegestütz Klimtzöhe Und das mindestens einmal Ideal zwei bis dreimal die Woche machen.

00:10:47: So eine Entscheidung trifft man ja nicht im Luft-Lehrenraum, wie hat euer Umfeld reagiert?

00:10:51: Wie gesagt habt ihr jetzt zum Bundesheir?

00:10:53: Also bei mir war das so, weil wir sind aus der Familie zum Beispiel ein Papa oder mein Onkel schon beim Bundesheiren.

00:10:58: von dem her hab ich da gerade schon erste Eindrücke davon und es war dann irgendwie so nach der Motüre wusste ich nicht ganz genau was will ich wachen.

00:11:07: Bundesheirs dadurch dass ich halt den Papa habe und in meinem Onkel immer schon in meinem Kopfwindu herum geschwürt nachdem ich mit Papa

00:11:14: ein mehr normales Gerät habe.

00:11:17: Weißt du was, wieso eigentlich nicht?

00:11:19: Und dann habe ich mich jeder dazu entschieden dass ich einmal zur Stellung gehe und dann bin ich auch im Oktober eindrückt und ich brauche es auf keinen

00:11:27: Fall.

00:11:27: Also

00:11:28: ich bin froh das ich das gemacht habe.

00:11:29: Man wächst sehr viel und das ist eine sehr spannende Herausforderung auf jeden Fall.

00:11:35: Bei mir war das ein bisschen zweigeteilt.

00:11:37: die Reaktionen in meinem Umfeld.

00:11:39: Mein Freund war einer der ersten denen ich es erzählt hab hat gesagt, er unterstützt mich dabei auf jeden Fall.

00:11:44: Er ist selbst Milizoffizier und weiß wovon er spricht.

00:11:48: im Endeffekt aber er hat mir auch ehrlich gesagt es wird eine Herausforderung.

00:11:52: das wird nicht einfach.

00:11:54: um diese ehrliche Meinung bin ich eh sehr dankbar weil alles andere wäre gelogen.

00:12:00: meine Eltern Meine Schwester und ich haben das unseren Eltern gemeinsam erzählt, die waren dann schon sehr überrascht.

00:12:06: Und haben auch noch darüber nachdenken müssen wie sie das finden weil es doch nicht eine ganze alltägliche Entscheidung ist als Frau zum Bundesheer zu gehen.

00:12:15: Vor allem als Soldat daneben.

00:12:17: aber sie unterstützen uns auf jeden Fall.

00:12:20: Für mich war's halt so, wie ich erzählte habe ja ich möchte zum Bundessehre geben weil der männliche Freund hat mir alles gesagt das ist nichts für dich, dass wir da nicht taugen und dass wir es denen nicht lange aushalten Und du kannst froh sein, wenn's die ersten vier Wochen übersteht.

00:12:32: Meine Familie war da eigentlich im Gegensatz zu sehr unterstützend.

00:12:37: Also es haben eigentlich alle gesagt ja sicher probierst aus... ...es gibt viele Möglichkeiten und dann ziehst du dir ihre Psykfalt oder nicht... ...bzw.

00:12:44: meine Mama war vielleicht am Anfang nicht so begeistert davon aber wie ich den wirklich einkriegt bin hat sie auch Tricks unterstützt mich, wenn ich was brauche und das waren schon so dass ich eigentlich viel Unterstützung

00:12:53: bekommen habe.

00:12:54: Katharina Wie war das bei dir?

00:12:56: Meine Familie hat das immer unterstützt, obwohl ich eigentlich nicht wirklich verwandte beim Bundeshaub.

00:13:00: Also mein Vater hat in den Achtzigern seinen Kundedienst gemacht aber nicht bei der Kampftruppe, sondern der war Flugzeugmechaniker.

00:13:07: Aber die sind unterstützungsvoll und sie haben mittlerweile total begeistert.

00:13:10: Mein Vater hat zum Beispiel auch den Leuten und Luchs.

00:13:12: Weißt du wer kennt?

00:13:12: Das ist das Maskottchen von einem Milag als Stofftier bei sich im Büro sitzen.

00:13:18: Ja sehr cool!

00:13:20: Johanna jetzt noch mal zurück zu dir.

00:13:22: wenn Du an Dein Start im Herbst denkst worauf gefreist Du Dormeisten?

00:13:26: Natürlich wird es zuerst eine Umstellung sein, aber ich glaube das wird auf jeden Fall spannend werden und es wird viele Herausforderungen geben denen er nicht mehr stellen muss.

00:13:34: Und ja, ich freue mich schon die vielen Leuten ankehren zu lernen vor allem weil immer wieder das Wort Kameradschaft fällt und ich glaube dass wird auch spannende Erfahrungen des selbst zu erleben.

00:13:46: Genau!

00:13:46: Ein Begriff der immer wieder freut ist die Kameradschaft.

00:13:49: hat's bei dir Lorena einen Moment gegeben wo du gemerkt hast jetzt bin ich wirklich Teil dieser Gemeinschaft?

00:13:55: Ja, auf jeden Fall.

00:13:56: Also dadurch dass wir euch von Anfang an gleich ziemlich zusammen geschweißt sind vor allem halt die Mädels am Zimmer, also wir waren echt vieler.

00:14:02: Wir warten im beiden Zimmer sechs Frauen und generell in Batterion glaube ich fast fünfundzwanzig wenn nicht mehr.

00:14:08: Und ich war echt sehr sehr froh das ich die Mädel hatte obwohl ich mich natürlich mit dem Buschen auch und was mir gut verstanden hat vom Anfang an und von denen kann man doch genauso alles haben.

00:14:18: und ich sage ehrlich

00:14:18: hätte ich

00:14:19: meine Kameraden dort nicht gehabt mit der vornen quasi

00:14:23: Dann wäre ich vielleicht gar

00:14:24: nicht mehr Bundeswehr.

00:14:25: Ich habe wirklich zwei, drei Momente gehabt, wo ich mir dachte, okay jetzt reicht es was tu' ich da eigentlich?

00:14:30: Es ist...ich kann einfach nicht mehr!

00:14:33: Aber sie haben mich auch unterstützt und gesagt komm wir schaffen das zusammen.

00:14:36: Das sind wirklich zehn auf die Nacht.

00:14:37: Das war ein Kaltspiel, Finster, Dunkelnast alle Zustände Und hätte ich sie nicht gehabt in dem Moment und sie hat mich unterstützt dann wäre ich auch jetzt nicht da wo ich jetzt bin.

00:14:46: Nimm uns nochmal kurz mit zurück an deinen ersten Tag.

00:14:49: Du kommst am Tag des Einrückungstermins in die Kaserne rein.

00:14:52: Was ist dir da durch den Kopf gegangen?

00:14:54: Ich hab mir gedacht, okay jetzt fängt es an mit dieser neuen Lebensabsteppe, wenn man so sagen kann.

00:15:02: Mir ist viel durch den Kopffgang natürlich wie das Zeilen und viel Neues, viel Unbekanntes.

00:15:06: ich kenne noch niemanden da wirklich aber wie gesagt das hat sich dann halt eh recht schnell gelegt.

00:15:12: also wie ich dann erst mal ins Zimmer gekommen bin, die anderen gesehen habe und auch immer mehr Leute kennengelernt haben am Tag Es ist dann immer leichter geworden, wir haben untereinander uns ausdarscht.

00:15:23: Was halten wir davon?

00:15:24: Sind wir nervös aufgeregt?

00:15:25: Was erwarten wir

00:15:26: uns?".

00:15:27: Und genau so war

00:15:28: das.".

00:15:29: Johanna wenn du das jetzt so hörst was die Lorena sagt macht dir das Vorfreude oder hast du eher Respekt davor?

00:15:35: Ich freue mich auf jeden Fall auf die Zeit und glaube dass ich extrem viele Erinnerungen sammeln werde, die nie vergessen werden.

00:15:41: Katharina wie gut erinnerst Du dir noch an dein ersten Tag?

00:15:44: Wie ist dir da gegangen?

00:15:45: Ich erinnere mich

00:15:46: auch sehr gut,

00:15:46: ja.

00:15:47: Das

00:15:47: war September, war Jahrzehnte in St.

00:15:49: Michael, Familie Portion Achtzehn und es ist natürlich eine riesige Umstellung.

00:15:53: Das ist glaube ich das, was ich am besten beschreiben kann.

00:15:56: Es ist alles neu!

00:15:58: Und wenn man den Uniform kriegt, das erste Mal natürlich... Man ist unglaublich stolz auf dem Informen.

00:16:04: Wir waren auch die Ersten, die diesen Kader-Dienstgrad bekommen haben mit den Silvanenstreifen.

00:16:10: Ja, werde ich zurückerinnern wie stolz wir damals darauf waren?

00:16:14: Ja, ein bisschen belächlich das mittlerweile.

00:16:17: Aber damals in dem Moment waren wir einfach extrem stolz darauf dass man jetzt eine Uniform hat und auch eben diesen eigenen Dienstrad Und sich dann auf die... Einfach aufkriegt ist was jetzt kommt bei der Ausbildung.

00:16:29: Man kriegt dann am nächsten Tag gleich seine STG-Seuerwarte Dann kommen die ersten Wachbund Schießtestübungen Dann kommt bald einmal als erster Schaffschießen Einfach unglaublich viel was auf einen zukommt und unglaublich viele neue Eindrücke.

00:16:43: Lorena, wie war das bei dir, wie du das erste Mal die Uniform-Ozont hast?

00:16:47: Am Anfang habe ich mir gedacht, oh Gott es will.

00:16:49: Wie schau' ich jetzt aus!

00:16:50: Aber man ist natürlich wirklich unfassbar stolz aufs Uniform und das bin ja auch jetzt noch und war echt die ganze Zeit.

00:16:57: Und ich glaube schon, dass jetzt nochmal ein anderes Gefühl ist, weil wir dann nach den ersten vier Wochen mit der Uniform rausgehen durften so... Man isst schon echt stolz drauf und die Leute schauen einen macht ganz anders an wenn man zum Beispiel Simplor in Öffentlichkeit rumgeht.

00:17:10: und das ist wirklich ein echt gutes Gefühl.

00:17:12: Johanna, wischte es dir zur Uniform?

00:17:13: Freist du dich schon auf den ersten Moment, wennst du das erste Mal unzählen kannst.

00:17:17: Ja ich freu mich schon und ich glaube auch dass der Stolz, wie die beiden berichtet haben oder erzählt haben, das ganz gut trifft und ich glaub auch, dass das Zugehörigkeitsgefühl dann halt richtig da ist.

00:17:29: Dass man dann weiß, man kehrt zum Bundesheer!

00:17:32: Wenn ihr beide jetzt Lorena und Katharina zurückdenkt, gibt's was wo ihr sagt, das hab' ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt.

00:17:39: Vielleicht habe teilweise die langen Dienstzeiten ein bisschen unterschätzt.

00:17:46: Ich weiß nicht, dass hau ich in dem Anfang nicht so ganz gut ausgedechnet haben zu sagen kann weil bei uns war es so wir haben halt viel Ausbildung und dann Wut bringen müssen Wir haben schon teilweise viermal die Woche bis zur Anzigerdienst gehabt Haben viele

00:17:59: Beobelungen

00:18:00: gehabt über den Nachmittag Und das war dann schon so, okay eigentlich würde ich jetzt vielleicht lieber die Heimat vom Fernseher liegen und nicht noch da aber der Dunkelheit und in der Kälte Info stehen und Ausbildung machen.

00:18:11: Aber im Nachhinein denkt man sich dann eher so,

00:18:13: o.k.,

00:18:14: also schlimm war es uns vielleicht doch nicht, auch wenn mich vielleicht zu dem Moment über vom Fernsehen liegen würden.

00:18:19: Das habe ich ja vielleicht anders vorgestellt am Anfang, aber ist halt auch nicht so tragisch.

00:18:24: Kannst du gut erklären was eine Beübung ist?

00:18:26: Ja, also die Übung ist einfach nur quasi eine Beübung über den Nacht einmal.

00:18:32: Also da bräumt es dann so um die sechsunddreißig Stunden immer dort und einfach das mal über den nachtausbildung macht er so pausen schlafen zur Sache

00:18:40: Und Katharina bei dir?

00:18:42: So wirklich komplett anders war eigentlich nichts.

00:18:45: Es gibt natürlich immer Dinge die man unterschätzt wo wir dann ein bisschen mehr von sich selber fordern muss oder sich auch eingestehen muss, okay da war ich nicht so gut darauf vorbereitet.

00:18:56: Das kann man dann als Möglichkeit verwenden und sich selbst sogar besser.

00:19:00: Aber es gibt natürlich auch Dinge die sind nicht zu schlimm wie man sie sich vorgestürbt hat und das ist natürlich eine angenehme Erraschung.

00:19:06: Bestimmt!

00:19:08: Kennst ihr euch zufällig nur drohe erinnern wie viele Frauen mit euch gemeinsam eingerückt sind?

00:19:12: Also bei mir, genau weil ich es nicht mehr ... Ich weiß natürlich noch von meiner Einheit.

00:19:16: Da waren wir sechs

00:19:17: Frauen und war die erste leider schon mal zwei halbgegangen ist.

00:19:21: Und für uns im Battalion in Misslebach waren wir glaube ich in Österreich die Kassel mit den meisten Frauen beim Anrückungsdomin.

00:19:29: Und ich glaube um die fünfundzwanzig Frauen waren wir nicht sogar ein bisschen mehr.

00:19:33: also wir waren schon echt viele und vom Anrückendomin sind jetzt auch eigentlich echt viele auch noch

00:19:40: dabei.

00:19:41: Sehr cool.

00:19:43: Ich weiß die genaue Zahl nicht, vom Gefühl

00:19:46: her

00:19:47: in meiner Kompanie damals zehn vielleicht.

00:19:49: von ein paar davon weiß ich auch dass sie noch beim Wehr sind weil man halt doch über Social Media oder so noch Kontakt hat oder

00:19:56: sie

00:19:57: ab und zu auch bei irgendwelchen gerade übergreifenden Veranstaltungen oder ähnlichen sieht.

00:20:03: aber wie gesagt kann das nicht sagen ob es jetzt viel oder wenig im Schnitt damals

00:20:08: war.

00:20:08: Und an der Militärakademie, wie viele waren da mit dir?

00:20:12: Da waren wir ebenfalls zehn im Jahrgang.

00:20:15: Was für die Militäreakademie meines Wissens relativ im Schnitt ist.

00:20:20: Ein großer Teil des Jahres leben in der Kaserne.

00:20:23: Lorina Wie war das für dich zum ersten Mal dort zu übernachten und den Kasernenalltag zu leben?

00:20:28: Es war natürlich sehr ungewohnt.

00:20:30: Also eine Kundengebührung war schon so, es war alles sehr getaktet Und bei uns in der einen oder anderen Zeit natürlich eine große Gesamtdusche geben, da waren halt immer so Bullschen duschen und wir hatten halt so ein Bart mit

00:20:43: einer Dusche.

00:20:45: Wir hatten nicht zu viel Zeit zum Duschen und sechs Mädels oder fünf Mädels dann Duschen zum Schicken in einer gewissen Zeit war echt stressig am Anfang!

00:20:52: Es war generell am Anfang alles sehr stressig und die erste Nacht bin ich im Bett gelegen.

00:20:56: Die Heizung hat irgendwie geklappt, es ist so gibgeln rausgekommen und dachte Gott sei wie soll ich das einschlafen?

00:21:02: Aber in Wahrheit war ich dann nicht so fertig gegen

00:21:03: den ersten

00:21:04: Tag.

00:21:04: also auch so viel Neues war dass ich noch ein Bett liegen bin kurz über Nacht.

00:21:09: Das ist jetzt mein nächstes vier Wochen und da würde ich eigentlich schon alleine geschlafen.

00:21:15: Ein sehr erlebnisreicher Tag wenn wir es so sagen können.

00:21:19: Magst du uns mal kurz erzählen wie schaut der typische Tag bei dir aus?

00:21:23: Also bei uns war es so dadurch, dass wir echt viele Kunden, die da waren.

00:21:26: Wir haben um fünf Uhr dreißig Tage Woche gehabt und haben dann Zeit gehabt bis sechs Uhr Dreißig zum Frühstücken quasi und unser Bett zu machen ist herzurichten anzuziehen.

00:21:38: Und dann um sieben Uhr Dreßig war eine ganz normale Standardskontrolle, die stark hoch ankamtes Antreten.

00:21:44: Und danach hatten wir immer Ausbildung bis Mittag also

00:21:47: bis ich glaube halb

00:21:48: zwölf Fahrers Also verschiedene, also so Waffen- und Schießdienste in der Ausbildung auf Geräte oder so Sachen.

00:21:55: Und dann haben wir nach dem Mittagessen, das ist um die fünftig vierzehn Minuten, glaube ich, bei den Bachausbildungen teilweise

00:22:01: bis achtzehn

00:22:02: Uhr, zwanzig Uhr, zweiundzwanzig Uhr.

00:22:04: Das ist halt jeden Tag ein anderes Wesen.

00:22:06: Also vor allem viel Waffeausbildung am Anfang, Kart und Geländekunde zum Beispiel, da haben wir wirklich verschiedene Sachen gemacht.

00:22:14: Das war immer sehr abwechslungsreich!

00:22:16: Also kann man das quasi gar nicht so zusammenkasseln, wie ein typischer Tag ausschaut.

00:22:20: Weil

00:22:20: eigentlich jeder Tag

00:22:21: immer anders ist.

00:22:23: Katarina, wie unterscheidet sich dieser Alltag später als Offizier?

00:22:27: Als Offizieren ist man natürlich in der Friedensorganisation vor allem in der Planung tätig und auf Kommando übernehmen werden wir in der Tätigkeit.

00:22:35: Das heißt mein Alltag, wenn wir jetzt mal sagen, wir hatten bis zur Kurzzeit eine Kardamente aus Block eins, da wäre mein Alltag

00:22:42: in der Früh

00:22:43: nach der Standeskontrolle einmal die Ausbildung sozusagen anrennen lassen, die Dienstaufsicht wahrnehmen.

00:22:51: Das heißt schauen ob die Ausbildung auch so durchgeführt wird wie ich bzw der Kompaniekonamt das im Dienstplan eben vorgesehen haben, wenn nötig nachsteuern, die Planungen für die nächste und übernächste Woche durchführen, den Dienstplan schreiben die Absprachen tätigen mit anderen Kompanien, dass das Gerät vorhanden ist.

00:23:10: Dass die Ausstellungsräume zur Verfügung stehen wenn nötig irgendwo anders eben anrufen zum Beispiel Wenn wir jetzt einen Übungsplatz benötigen, wenn ein Schaffschießen ansteht, wenn Munition organisiert werden muss diese ganzen Tätigkeiten wahrnehmen Dementsprechend auch Besprechungen machen Mit den Zugskonannten, mit den Fachunterfizieren teilweise mit Unterfizierern oder Offizieren von anderen Komponien schauen.

00:23:32: das alles

00:23:32: läuft sozusagen

00:23:34: Natürlich.

00:23:34: dann auch wenn zum Beispiel Festlagerwoche ist oder wenn die Kamerawerte länger draußen sind, ist da auch immer ein Offizier dabei der eben die Dienstaufsicht wahrnimmt mit den Leuten, mitmarschiert.

00:23:47: Oder einfach anwesend ist um zu sehen dass alles im Trechtenden zugeht.

00:23:51: Natürlich können auch herausfordernde Momente dazu.

00:23:53: Lorena hat es bei dir einen Zeitpunkt geben wo du wirklich in deine Grenzen gekommen bist?

00:23:58: Ja, da hat nicht nur einen Zeitpunkt gegeben.

00:24:01: Ich kann mich noch gut erinnern das war letztes Jahr im Dezember oder so.

00:24:04: wir hatten eine Beübung Es war wirklich eiskalt es war so so kalt und ich habe schon alles an gehabt was gegangen ist in der Munde.

00:24:12: Es waren glaube

00:24:13: ich

00:24:13: drei in der Früh.

00:24:14: Und ich bin da draußen irgendwo gelegen ja bin das beobachtet aber dachte was tue ich eigentlich gerade?

00:24:21: Ich könnte jetzt daheim in meinem Bahnenbett liegen und schlafen

00:24:25: Und

00:24:26: dann habe ich halt zum Beispiel mit Kameraden

00:24:28: reden

00:24:28: und dachte, was tu' ich da eigentlich?

00:24:30: Und

00:24:31: dann haben wir uns halt gegenseitig gesagt, okay schau jetzt sind's nur vielleicht nicht zehn Stunden.

00:24:36: Das machen wir jetzt schon noch, dann fahren wir in die Kassette zu bereiten, das schaffen wir schon vom halben Kind Schlafen um morgens wieder am Heuertrag.

00:24:43: Also es hat viele herausfordernde Momente gegeben, die auch Körper nicht anstrengend waren, Gärste ganz dringend waren aber wie gesagt durch die Unterstützung der anderen ist es dann schon gegangen.

00:24:52: Es steht zum Sagen, wie wichtig die Kameradschaft dann im Endeffekt da wirklich ist.

00:24:56: Katharina Konstitua, bis Sie eine fühlen hat es bei dir als Momente gegeben?

00:25:01: Selbstverständlich das gibt's immer.

00:25:02: und gerade wenn man so wie ich jetzt schon ein bisschen länger beim Bonus-Series gab es natürlich in den verschiedensten Ausbildungen und Momenten wo einfach mal

00:25:11: nicht so gelaufen ist,

00:25:12: weil uns nichts freustellt hat oder vielleicht ein bisschen überfordert

00:25:14: war,

00:25:15: wo man seine eigenen Pflanzen gekommen ist, wo es natürlich auch ist.

00:25:18: okay wenn wir das dann durchgehen, ist man stolz auf sich.

00:25:21: Aber man muss auch damit rechnen, dass es Momente gibt wo man von sich selbst enttäuscht ist.

00:25:25: Und das muss man dann als Möglichkeit nehmen, dass man es das nächste Mal besser

00:25:28: macht.".

00:25:29: Wenn man solche Erfahrungen macht verändert die so an oft.

00:25:31: Lorena hast du das Gefühl, dass sie der Grundwehrdienst schon verändert hat?

00:25:35: Ja, das würde ich schon sagen!

00:25:37: Das kann natürlich auch... Es können doch die kleinen Dinge sein wie zum Beispiel das halt Zeit und Pünktigkeit von Ordnung, Disziplinen sehr wichtig sind im Bundeswehr.

00:25:46: Das sind auf jeden Fall Sachen

00:25:49: die ich relativ schnell angeeigert habe

00:25:51: und die auch natürlich so ein Zivilenleben sehr wichtig ist in meiner Meinung nach.

00:25:56: Und einfach dass ich weiß wo meine Grenzen sind und dass ich auch weiß wenn sich über die hinausgehen kann, auch wenn es mir gerade den Moment nicht so gut geht oder sagen kann das würde ich schon sagen dass ich dazu gelernt habe ja.

00:26:10: Johanna wenn du dies jetzt herst was geht dir durch den Kopf?

00:26:13: Ich glaube schon, dass man über sich hinauswachsen kann und dann auch stolz auf sich sein kann wenn man solche Erfahrungen macht.

00:26:19: Und das er durchmacht und wirklich bis zum Schluss durchzieht.

00:26:23: Es sitzt die Johanna da bei uns und stellt genau an den Punkt, an dem ihr beide fahren nicht allzu langer Zeit selbst warts.

00:26:29: Was würdet ihr heute ganz ehrlich mitgeben?

00:26:32: Ich würde mitgeben Fehler annehmen und Fehler als Möglichkeit sehen zu verbesseren.

00:26:39: Selbstreflexion ganz, ganz wichtig.

00:26:42: Sich bewusst sein, dass man aus dem eigenen Fehlern am Allerbesten lernt und das sozusagen als Möglichkeit nehmen sich da so geistige Poste reinzugeben und zu sagen okay was wird einmal passiert?

00:26:53: Was kann ich davon lernen?

00:26:54: Da gebe mich der Katharina auf jeden Fall recht.

00:26:56: also um uns halt auf jeden fall in eine Lage zu seinen Kritik anzunehmen.

00:27:02: Man kann nicht reingehen und sagen Ich weiß alles!

00:27:04: Ich kann alles weil es funktioniert das einfach nicht.

00:27:06: Also, dass man sich wirklich auch was sagen lässt.

00:27:08: Ich wollte früher oder später mit denen nichts anderes überbleiben,

00:27:10: als sie etwas sagen lassen!

00:27:12: Aber dass du auch zum Beispiel von Kameraden Tipps annimmst und einfach wirklich versuchst ein besseres zu geben.

00:27:19: Ich glaube da kann ich auf jeden Fall was mitnehmen...

00:27:23: Aber wie geht dann dieser Weg eigentlich weiter?

00:27:25: Und wo es bleibt wenn man ihn konsequent durchzieht?

00:27:28: Katharina Du hast genau diesen Weg ja schon hinter dir inklusive Abschluss der Militärakademie und stehst heute als stolz offizierter.

00:27:35: Die Ausbildung Götter ist sehr fordernd und verlangt einiges ob körperlich wie mental.

00:27:40: Wie hast du die Zeit erlebt?

00:27:55: durchgehend MG-I, wenn ich gerade nicht das Kommandant eingesetzt war.

00:28:06: Das

00:28:06: heißt

00:28:06: meine Aufgabe war das Maschinengewehr tragen und damit umgehen weil es einfach meine Lieblingswaffe

00:28:11: ist.

00:28:12: Das ist aber nur eine einzige Sache die man macht.

00:28:14: als Offizier wird man auf der Vorbereitung Kommandante sein.

00:28:17: Nicht du Gruppenkommandant, nicht zur Zugskommandante sondern weiterfolge Kompaniekommandanten.

00:28:21: Das heisst man hat nicht nur das für den Gefecht man hat dann auch das Fühl.

00:28:25: auf höherer Ebene zum Beispiel auf der Militärakademie hat man Taktik was dann auch geistig sehr voll anzuhalten kann, weil man da eben anhand einer Karte eine gesamte Lage durchplanen

00:28:34: muss und sich

00:28:35: überlegen muss okay.

00:28:36: Was kann ich wo wie einsetzen?

00:28:39: Dann muss man an hunderttausende Sachen gleichzeitig denken das ganze natürlich in der Prüfung Situation auch noch unter Zeitdruck.

00:28:45: Man muss genau wissen ok Ich muss jetzt ich habe genau zehn Sekunden Zeit um die richtige Entscheidung zu treffen damit mein Einsatz dann in die richtige Richtung geht.

00:28:53: Man hat Führungstraining, wo man draußen im Gelände Befehlsausgaben gibt.

00:28:57: Wo man das Gelände richtig beurteilen muss und sich übernehmen muss, ob ich in der Realität welche Funksprüche, welche Befehle würde ich jetzt an meine Untergebenen geben?

00:29:06: Welche Folgen hätte es dann für den Einsatz?

00:29:09: Man hat natürlich auch andere Fächer wie zum Beispiel im juristischen Bereich.

00:29:13: Man muss sich mit Ethik beschäftigen.

00:29:16: Man muß sich mit Völkerrecht z.B.

00:29:18: beschäftigen, muss das alles wissen!

00:29:20: Man muss historische Sachen wissen, wenn man dann natürlich auch eine gewisse Vorbildung braucht.

00:29:24: Dass man aus historischen Beispielen zum Beispiel lernen kann.

00:29:28: Verschiedene andere theoretische Themen, verschiedene andere praktische Themen in Sportausbildung.

00:29:33: Man macht z.B.

00:29:33: einen Sportinstrukturkurs auf den Mitteakademie.

00:29:35: Man hat eine Rettungsschwürme auf der Mitteakandemie.

00:29:37: Und man macht das Österreichs und das Sportabzeichen ganz viele verschiedenste Sachen.

00:29:42: Man kann nicht nur in einer Sache gut sein.

00:29:44: Man muss extrem breit aufgestellt sein.

00:29:47: Das klingt auf jeden Fall sehr umfangreich.

00:29:49: ja!

00:29:49: Du hast vorhin schon ein bisschen angedeutet, dass es auch herausfordernde Phasen gab.

00:29:53: Hattest du einen konkreten Moment in deiner Ausbildung gegeben wo du wirklich kämpfen musstest um dran zu bleiben?

00:29:58: Der schwierigste Moment für mich auf der Militärakademie war beim Öster das Hochspringen.

00:30:02: Das sag ich ganz ehrlich!

00:30:03: Das war der einzige Moment wo ich mir wirklich Angst hatte, dass sich die Millerknecht

00:30:08: abschließt

00:30:09: weil ich nicht hochspringen kann.

00:30:12: Wenn du jetzt an den Moment zurück denkst was hat dir damals dann geholfen da trotzdem weiterzumachen und dran zubleiben?

00:30:18: Ich hatte zum Glück viele Kameraden, die mit mir nach Dienst rausgegangen

00:30:20: sind und das trainieren.

00:30:22: Und dann habe ich bei der Prüfung beim ersten Versuch alles geschafft.

00:30:26: Das war auch das einzige Mal dass es geschafft

00:30:28: hat aber ich hab's

00:30:29: geschafft.

00:30:30: Sehr gut!

00:30:32: Neben den persönlichen Herausforderungen ist ja als Umfeld ein spannender Aspekt vor allem wenn man als Frau beim Bundesheirat tätig ist.

00:30:38: Wie hast du deine Rolle in dem Umfeld bis jetzt wahrgenommen?

00:30:41: Man muss sich einfach dessen bewusst sein, dass man erst nicht jeder recht machen kann.

00:30:47: Das ist so.

00:30:48: Mein Tipp für Frauen beim Bundeswehr ist, gebt es euer Bestes?

00:30:52: Gebt's keine Anglesfläche?

00:30:55: Aber seid euch auch dessen bewusst, dass es Leute gibt, denen es ihr nicht recht machen könnt.

00:30:59: Das ist eine Tatsache und das zu leugnen bringt nichts!

00:31:03: Wenn wir den Blick jetzt ins Heute richten.

00:31:05: du hast den Wege erfolgreich abgeschlossen.

00:31:07: was gefällt dir an deinem Beruf heute am meisten?

00:31:10: Am meisten gefällt mir, dass er sein Beruf ist wo man unruhigste Verantwortung hat wo man Entscheidungen trifft wo man mit Menschen arbeitet und wo man die Möglichkeit hat, etwas zu leisten sozusagen für die Gesellschaft.

00:31:24: Für das Land, für die zukünftigen Generationen.

00:31:27: Wir haben Grundverdiener, die uns nach dem Grundverdiens gesagt haben wie unglaublich stolze waren dass sie bei uns in der Einheit waren.

00:31:34: wir haben da wirklich viele junge Männer und jungen Menschen deren Leben wir da einfach positiv beeinflusst haben Und das ist einfach unglaublich schön zu sehen und sagt okay!

00:31:43: Wir haben da jetzt einen jungen menschen wirklich geholfen, dass er sich selbst weiterentwickelt, Kurseneff.

00:31:50: Gibt es nur einen Moment in deiner bisherigen Laufbahn wo du dir doch dachtest genau dafür habe wir das alles gemacht?

00:31:55: Da gab's eigentlich viele Momente.

00:31:57: also ich muss

00:31:57: sagen

00:31:59: ein schöner Moment für mich war, wo ich vor kurzem, wann war das vor?

00:32:05: ja am Ende der Kalometerausbildung eins jetzt heißt im Jänner zum allerersten mal eine Beförderung vornehmen

00:32:11: durfte.

00:32:12: Also das war

00:32:12: dann auch so ein bisschen dairrt

00:32:13: man sich dann zurück

00:32:14: an seine erste Beförderung eben, wenn man dann den gefreiten Stern bekommt und dann steht man einfach da draußen.

00:32:21: Und man ist derjenige, der die befördert, die sich da jetzt gerade über ihren ersten Dienst grad vollen.

00:32:26: Haben wir schon richtig stolz auf jeden Fall!

00:32:29: Wenn jetzt junge Frauen zuhören, die vielleicht nur unsicher sind oder überlegen ob der Weg der richtige für sie isst?

00:32:34: Was würdest du ihnen ganz persönlich mitgeben?

00:32:36: Vorbereiten auf jedenfall drauf was ich schon gesagt habe.

00:32:39: Körperlich drauf vorbereiten, schauen dass man Sport macht Einfach mal probieren.

00:32:46: Und wenn es nicht funktioniert beim ersten Mal, dann funktioniert's vielleicht beim zweiten Mal oder beim dritten Mal.

00:32:54: Das heißt einfach probieren die Fehler, die man macht mitnehmen, draus lernen sich verbessern und dann wieder probieren und nicht

00:33:02: aufgeben.".

00:33:09: Das ist nix für mich.

00:33:16: Und wenn wirklich irgendwas nicht funktioniert, einfach probieren und ich finde das ist das

00:33:21: Allerwichtigste.".

00:33:22: Drei unterschiedliche Perspektiven – und trotzdem viele gemeinsame Erfahrungen wie man sieht!

00:33:27: Vielleicht machen wir zum Abschluss noch kurze Runde?

00:33:29: Was bedeutet das Bundesheuer für euch in einem Wort oder in einem Satz?

00:33:34: Also ich würde gleich anfangen von allem was sie jetzt kehrter war im Podcast gerade, wie die sagen Kameradschaft.

00:33:41: Ja da gebe ich recht und vor allem finde dass ich halt das Bundesheim mit dem Steuersetz verbinde, da ich da jetzt ein Teil davon bin.

00:33:49: Also man kann sich schon sehr stolz darauf sagen.

00:33:52: Ja und dann schließe mich an, intern würde ich auf jeden Fall sagen Kameradschaft.

00:33:56: und nach außen hin würde ich sagen wir sind da um die österreichische Bevölkerung zu beschützen und wir repräsentieren das auch nach Außen und darauf kann man stolz sein.

00:34:04: Das ist schön zum Herrn!

00:34:06: Drei unterschiedliche Wege vom ersten Gedanken bis hin zur ausgebildeten Soldatin und jede dieser Geschichten zorgt.

00:34:13: Der erste Schritt ist oft der Wichtigste.

00:34:15: Danke euch drei für eure Offenheit und die spannenden Einblicke!

00:34:19: Und auch wenn der Girlste gerade hinter uns liegt, die nächste Chance kommt bestimmt.

00:34:24: Nutze sie, schau es vorbei, stößt Fragen und macht sich selbst ein Bild.

00:34:28: Und somit danke fürs Zuhören – und hört auch das nächste Mal

00:34:40: wieder

00:34:45: her!

00:34:46: Wir freuen uns auf euch.

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