#44 - Krieg, Propaganda und Aufdeckungsjournalismus: Florian Klenk im HEER-Verhör
Shownotes
- Würde Falter-Chefredakteur Florian Klenk bei einem Angriff Österreich mit der Waffe verteidigen?
- Welche Bedrohungen sieht Klenk für unser Land?
- Wo ist die Grenze zwischen Journalismus und Aktivismus?
Im investigativen Talk mit den Pressesprechern Michael Bauer (#bundesheerbauer) und Dunja Helm erklärt Florian Klenk, was er wirklich vom Bundesheer hält. Ein Gespräch über Krieg, Propaganda und den Wert von Aufdeckungsjournalismus – moderiert von Ute Axmann.
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Transkript anzeigen
00:00:04: Denken Sie, brauchen wir das Bundesheer so wie es jetzt ist in dieser Zeit?
00:00:09: Ja ich glaube, wir brauchen eine Armee.
00:00:11: Es wäre lächerlich zu sagen dass wir das nicht brauchen.
00:00:15: Ich glaube, dass wir ein ganz hochprofessionelles Heer brauchen.
00:00:19: Das zeigt sich ja...
00:00:20: Auch haden?
00:00:22: Zum Teil haben!
00:00:23: Ich glaube lange Zeit nicht hatten, das ist kein Geheimnis.
00:00:29: Was erwarten sie sich von öffentlichem Einrichtungen mit dem Bundesheor bei einer Krise zum Beispiel was die Kommunikation betrifft.
00:00:36: Die Frage ist, reden wir von Krise oder Krieg?
00:00:39: Ich glaube es sind zwei unterschiedliche Dinge.
00:00:41: Im Krieg geht davon aus dass Propaganda betrieben wird um die Schlacht zu gewinnen.
00:00:45: also da ist so ein Informationen Teil des Schlachtsfeldes.
00:01:03: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Her gehört.
00:01:07: Mein Name ist Ute Aksmann, ich freue mich, dass ihr wieder zuhört – wo immer ihr auch gerade seid!
00:01:12: Heute haben wir euch etwas Besonderes zu bieten, nämlich eine umgekehrte Pressestunde.
00:01:17: Das heißt Wir haben einen bedeutenden Journalisten eingeladen der diesmal Selbstrede-und Antwort stehen wird und die Fragen dazu werden von zwei Pressesprechern aus der Landesverteidigung gestellt.
00:01:28: Ich begrüße einen der bekanntesten Journalisten Österreichs, den promovierten Juristen, Podcaster und Buchautor Dr.
00:01:34: Florian Kleng, Chefredaktor von Falter.
00:01:36: Vielen Dank fürs Kommen!
00:01:37: Danke für die Änderung.
00:01:39: Florien Kleng ist der Mann, der normalerweise selbst die unangenehmen Fragen stellt, achten wälzt und Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Schwitzen bringt.
00:01:48: Heute sitzt der Jäger selbst im Scheinwerferlicht und wird von denjenigen gegrillt, die sonst seine Anfragen beantworten müssen.
00:01:56: Die Fragensteller zum Thema Landesverteidigung sind Brigadier Magister Michael Bauer und Magistra Dunja Helm.
00:02:02: Michael Bower ist seit Jahrzehnten Sprecher des Verteidigungsministeriums, und hat in dieser Rolle viele Streuße mit dem Falter insbesondere mit Florian Klenk ausgetragen.
00:02:12: Vor allem auf Twitter gab es über Berichte des Falters viele lautstarke Diskussionen.
00:02:17: Bauer ist absolvent der Theresianischen Militärakademie und unterrichtet Krisenkommunikation u.a.
00:02:23: an der FH Campus Wien Und Dunja Helm war Fernsehjournalistin zuletzt bei Servus TV, bevor sie Zweiundzwanzig-Presse-Sprecherin von Bundeskanzler Karl Nehammer und jetzt vom Verteidigungsministerin Claudia Tanner wurde.
00:02:36: Sie kennt also die journalistische Seite und hat langjährige Erfahrungen in der politischen Kommunikation.
00:02:42: Willkommen Michael Bauer und Dunja Elm!
00:02:47: Ja ich eröffne dann gleich die erste Runde und beginne mit Dunja.
00:02:51: Herr Kleng, schön dass Sie da sind.
00:02:52: Wir freuen uns sehr, wenn wir diese umgekehrte Presse-Stunde mit Ihnen machen und ich würde sagen, wir gehen gleich im Mediasres.
00:03:00: Sie wissen, wir haben beim Bundesheer einmal eine umfragende Befastung mit dem Thema Sicherheit und Wehrhaftigkeit.
00:03:07: Und eine Frage dabei ist immer würden sie das Land mit der Waffe verteidigen?
00:03:12: Ich gebe die Frage an Sie weiter.
00:03:14: Würden Sie?
00:03:15: Eine gute Frage!
00:03:18: Ich habe mir die Frage des letzten Mal mit siebzehn gestellt.
00:03:22: Da gab es noch keine Zivildienste und da habe ich sie mit Nein beantwortet.
00:03:28: Ich glaube, ich würde nicht meinen Land verteidigen aber ich würde wahrscheinlich meine Nägsten verteidigeren wenn's darauf ankommt.
00:03:37: Und die Frage ist... sehr gute Frage!
00:03:43: Die Frage ist, ist mein Land so sagen vergleichbar mit meinen Nächsten?
00:03:47: Also ich würde vermutlich in Notwehr handeln also wäre jetzt bei der Zivildienstkommission das damals gegebener durchgefallen sind Aber ich glaube nicht, dass ich es mit der Waffe verteidigen würde.
00:04:02: Ich glaube, dass nach wie vor zum Zivilinstgen würde, wenn ich noch einmal von dieser Entscheidung kommen würde.
00:04:07: Also ich würde mich wahrscheinlich schon ein rein in eine Verteidigungsmaschinerie... aber ich weiß nicht ob ihr das schießt.
00:04:18: Sie haben, habe ich den Eintrag gehabt, etwas nachgedacht oder gezögert bei der Antwort?
00:04:24: Warum dieses Zöger an?
00:04:26: Ich glaube, weil sich die geopolitischen Verhältnisse geändert haben.
00:04:30: Und die Art und Weise wie wir über die Verteidigung der Demokratie nachdenken, heute anders denken als vielleicht in meiner Jugend.
00:04:40: Ich bin aufgewachsen nach dem Fall des eiserlichen Vorhangs oder eigentlich geprägt worden noch in der Zeit des eisernen Vorhanges.
00:04:48: also da war der Kommunismus und da waren da Westen.
00:04:52: Und ich hatte das Privileg dass ich mit meinem Vater und meinen Mutter schon im Jahr nach Rumänien, in das Rumänen Schascheskus fahren durfte und eigentlich sehr früh erlebt habe was es heißt nicht in einer liberalen Demokratie zu leben sondern eine Diktatur zumindest so ein Anflug.
00:05:10: Das hat damit begonnen dass wir da bei ich glaube sind über die Slovakia damals gefahren oder Czechoslovakias damals geheißten nach Bratislava und ist schlagartig war also ein finsterer Kontinent ohne Pressefreiheit ohne Zeitungen ohne Redefreiheit das hat man schon als Tineča gemerkt.
00:05:26: Und ich bin ein neunundachtzig geprägter, also jemand der geprägt ist durch den Fall des ersten Vorhangs und durch das letzten totalitären Systems.
00:05:37: Das letzten stalinistischen Kolonien wenn man so will... ...und da war eigentlich bundesheer Landesverteidigung irgendwie ah historisch weil wir waren ja Wie wir geglaubt haben am Ende der Geschichte.
00:05:52: Und es glaub ich auch keinen Krieg mehr, oder?
00:05:55: So und das Heer hat damals glaube ich auch ein sehr schlechtes Image gehabt.
00:06:00: Diese klassischen Schleifer- und Ausbilder und es wollte eigentlich keiner den ich kannte zum Heer also die letzte Generation derer die noch so mit daglich Fähnchen herumgang an seinem Land und dann wirst du schon vom Bürgermeister bekommen haben.
00:06:12: aber die wurden dann eigentlich eigentlich mal zum Zivilins gegangen weil man dachte da hilft in der Gesellschaft mehr.
00:06:18: Also ich habe auch nie was von dieser vom Drückgeberger-Image gehalten, sondern der Zivildienst war einfach ein Beitrag der Gesellschaft zu helfen und Krieg war einfach nicht vorhanden.
00:06:30: So ist das eigentlich in den Neunzigerjahren gegangen, da war ein bisschen nur der Balkan gekriegt, es war aber eigentlich noch so eine der Letzte Hauch der alten Weltoordnung die da unten sich sozusagen ereignet hat.
00:06:46: Das haben wir irgendwie so etwas verdrängt.
00:06:50: Das EU-Europa, den wir mal angehört haben, das Kriege führt untereinander war eigentlich undenkbar.
00:06:57: Weil die EU ja innerhalb von kürzester Zeit totalitäre Staaten, totalitär so wie jetzt Kolonien... Demokratisiert hat in einer atemberaubenden Schnelligkeit.
00:07:10: und das ist das, was mich politisch geprägt hat.
00:07:12: Die Kraft des Rechts, die Kraft des Rechtstaats, der liberalen Demokratie, das Systeme der Jackson-Balances, der Kooperation des Reisens Erasmus, die offenen Grenzen... Das ist so ein Gesang!
00:07:26: Und jetzt kommt auf einmal der Februar zwanzig und wir merken... Zwar noch nicht in EU-Europa, aber doch in dem was wir so sagen als westliches Europa gerade noch verstehen nämlich die Ukraine zu dem Zeitpunkt.
00:07:40: Das ist alles nicht gegenwärtig.
00:07:42: und jetzt drum habe ich ein bisschen nachgedacht würde ich jetzt wenn Putin bei QC mit den Panzern über die Grenze rollt mein Land mit der Waffe verteidigen?
00:07:54: Ich weiß es immer noch
00:07:55: nicht.
00:07:56: Denken Sie brauchen wir das Bundesheer so wie er's jetzt isst in dieser Zeit?
00:08:01: Ja, ich glaube wir brauchen eine Armee.
00:08:04: Es wäre lächerlich zu sagen das wir es nicht brauchen.
00:08:08: Ich glaube dass wir ein ganz Hochprofessionelles herbrauchen.
00:08:11: Das zeigt sich ja...
00:08:13: Auch haben?
00:08:15: Zum Teil haben!
00:08:16: Ich glaube lange Zeit nicht hatten ist kein Geheimnis, dass das so ein Herabhalt vernachlässigt war.
00:08:21: Ich würde das vielleicht ein bisschen vergleichen ist vielleicht schlecht gewählt, aber so wie Gefängnisse nicht saniert wurden in den letzten dreißig Jahren.
00:08:32: So hat man auch das her nicht sanieren, weil man dachte, es geht uns irgendwie nichts an und sind Institutionen ein Auchen des Rechtsstaats.
00:08:39: Und jetzt kommt man darauf, dass man das eigentlich sanieren muss.
00:08:43: Man kommt doch drauf, dass wir anders kommunizieren müssen.
00:08:46: Vielleicht reden wir dann noch über Kommunikation... Man kommt vielleicht auch darauf, mit den Leuten die sich zum Herverpflichten an das kommuniziren muss als so, wie man's vielleicht noch immer in vielen Orten gewohnt ist und dass das her so sagen auch eine Institution ist, die eigentlich werben muss um die Leute, die für das her arbeiten.
00:09:06: Und dass es dem eher nicht schadet wenn es einen anderen Ton kommuniziert.
00:09:11: Warst da hier ein Fehler eigentlich das Bundesjahr zu vernachlässigen über den letzten zehn-zwanzig-dreißig Jahre spätestens seit der Fall des einzelnen Vorhangs?
00:09:20: Der gute Frage.
00:09:24: Wahrscheinlich ja.
00:09:25: Ja wahrscheinlich war's ein Fehler weil man eben dieses Szenario eines Krieges nicht mehr sozusagen am Zettel hatte.
00:09:37: Man hat sich ja dort später so mit dem NATO Russland abkommen, da geht es mich in den Sieben und neunzig glaube ich Ende der Neunziger glaube ich nicht, dann haben wir sie doch zwar jetzt... Jetzt ist das irgendwie überwunden.
00:09:49: Wenn man immer wieder sagt, die Ukraine sei angegriffen worden, weil die NATO so nah herangerückt sei im Blödsinn.
00:09:55: Das kann man als NATO-Russland abkommen wo ja Russland ganz eindeutig gesagt hat jeder Staat kann sich entscheiden der NATO beizutreten.
00:10:00: also eine alte Verschwörungstheorie der Russlandpapagandisten und... Ich glaube, dass man wirklich bis zum Jahr zwanzig das nicht am Rade hatte.
00:10:11: Der Balkan Krieg war ein ganz eigener Krieg weil er eigentlich noch einen Jugoslawien-Krieg war nationalistischer Politiker der ja eigentlich die EU sozusagen nicht hineingezogen hat in dem Sinne, dass die EU angegriffen wurde sondern die EU hat eingegriffen um diesen Krieg zu beenden und da hat die Flüchtlinge versorgt.
00:10:33: Und dann gab es jetzt noch Ruhanda und der Krieg in Merak.
00:10:37: Der Krieg war in Afghanistan, aber das waren keine Kriege, die auf europäischen Boden gefochten wurden.
00:10:41: Also der Krieг war schon vorhanden immer wieder, aber es war auch nichts was uns sozusagen reingekommen wäre...
00:10:46: Aber wäre es nicht auch Aufgabe der Medien und da andere im Aufgabe der Medien gewesen, genau darauf hinzuweisen?
00:10:51: Nämlich natürlich gibt jetzt keine große Friede ausgebrochen wie Sie gesagt haben.
00:10:56: Es besteht doch immer noch die Gefahr wenn man nie ausschließen kann und das sieht man jetzt wohin sich die Welt entwickelt.
00:11:02: Wäre es nicht Aufgabe der Medien genau daraufhin zu weisen?
00:11:06: Ich glaube wir haben das zum Beispiel getan.
00:11:07: Wir haben, ich kann mir erinnern, irgendwann nochmal eine große Titelgeschichte gehabt zur Lage der Kassianen.
00:11:14: Ich glaube, das ist immer geschimpft worden.
00:11:16: Wenn wir dokumentiert haben, wie runtergekommen die Panzer und die Kassierenden sind, dann gab es bei uns die Sprecher, ich glaube Bauer hat er geheißen, weil sie namensverwandt sind.
00:11:27: Der hat uns voll schimpft!
00:11:28: Da hat der Kollege Matzing eine sehr lange Reportage gemacht... und hat eigentlich sehr gut dokumentiert, in welchem verheerenden Zustand die Kasernen sind.
00:11:39: Die Laustwegen und Banzer sind und hat das eigentlich sehr genau aufgeschrieben.
00:11:44: Die Reaktion damals war lustigerweise des Ministeriums uns zu schimpfen dass wir das schlechte zeigen.
00:11:50: und warum zeigen wir nicht das Schöne?
00:11:51: Und wie haben wir gesagt unsere Aufgabe ist es nicht das schöne zu zeigen sondern den Finger in die Wunde zu legen und eben kritisch zu üben.
00:11:57: aber vielleicht haben ja da beide Seiten gelernt, dass die kritische Presse eigentlich so sagen dem Sinn ein Verbünder, dass es herrs war um eine bessere Ausstattung zu bekommen.
00:12:05: So wie wenn wir jetzt gerade zum Beispiel Berichte machten über furchtbare Haftanstalten und die Justizministerin ist besser von uns weil wir also nur die furchttbaren Haftanstaltungen zeigen.
00:12:16: Aber in Wirklichkeit könnte sich die Presse als eine sozusagen verbündete Kraft sehen um auf Missstände hinzuweisen damit man sie abstellt.
00:12:24: das ist ja eigentlich die Aufgabe der Presse.
00:12:26: bleiben wir gleich beim Thema Kommunikation, nämlich das Verhältnis, der Spannungsverhältnis zwischen Medien und dem Bundesheer.
00:12:33: Wir haben ja den Presse-Sprecher des Ressorts da sitzen, Herr Brigadier.
00:12:35: Ja wie nehmen Sie – wir haben schon ein bisschen darüber gesprochen, wie nehmen sie das Bundesheuer wahr?
00:12:40: Das hat sich auch durchaus geändert, habe ich es jetzt vorher gesagt?
00:12:42: und wie nehmen die Kommunikations des Bundesheers wahr?
00:12:45: Hat sich das ebenfalls in den letzten Jahren oder vielleicht Jahrzehnten so lange sie das beobachtet haben geändert?
00:12:51: Ich habe in meiner Berufslaufbahn relativ wenig mit dem Bundesheer zu tun gehabt.
00:12:55: Ich habe mehr über die Polizei und die Justiz berichtet, ich habe das Heer einmal in der Pressearbeit kennengelernt beim Fall von Horen bei dem Hitze-Marsch, den können wir vielleicht reden weil er ganz interessant war was da schief gelaufen ist auch in der Kommunikation.
00:13:14: Wie sage ich jetzt?
00:13:24: Hilfsorganisation.
00:13:25: Nehmen wir es Hilfs-Organisationen, da nämlich hochprofessionell war.
00:13:29: also die Kommunikation kann man erinnern.
00:13:31: oder wenn Hochwasser ist also da ist das sehr professionell und dort stehen die wird ordentlich kommuniziert dann gibt's das her des Fehler macht.
00:13:47: Da würde ich sehr unterscheiden zwischen der Kommunikations auf Social Media im klassischen Medien.
00:13:55: Also ich kann mich erinnern, da gab damals diesen Unfall irgendeiner Ziele, weil man irgendein Boot... ein Boot?
00:14:04: Ich war das irgendeine Leistungsschauder.
00:14:06: Das waren
00:14:07: Wochen, in denen junge Frauen... Genau!
00:14:08: Da kann man
00:14:09: auch erinneren, es waren Frauen, die geschlafen sind
00:14:11: und zwei wurden
00:14:13: schwer verletzt.
00:14:14: Und ich kann mir erinnernt, da war die Krisenkommunikation auch sehr gut.
00:14:17: also das war sozusagen eine.
00:14:21: Ich glaube mich zumindest zu erinnern, dass das eigentlich eine Kommunikation war.
00:14:27: Die gesagt hat ja da gibt es eine Öffentlichkeit und die Öffentlichkeitsschildkritische Fragen und ich bin dafür da diese kritischen Fragen ehrlich zu beantworten und es kann sich auch die Sachlage ändern.
00:14:36: dann kann vielleicht die Antwort von vorigen Wochen heute anders sein als heute und das muss ich halt immer mit kommunizieren.
00:14:42: Ich kann mich erinnern, das erste Mal, wo ich ein bisschen stutzig war, da gab es irgendwo mal eine Übung in der Nähe einer Autobahn.
00:14:52: Da sind so Nebelgranaten gezündet worden und da gab's schon das zweite Mal eine Karambolage.
00:14:59: Ich glaub zwei Mal hat sie eine Karampolage gegeben.
00:15:01: Ja, ich
00:15:01: glaub die Zweite war im Jahr twohundneun.
00:15:03: Genau!
00:15:04: Und wir haben damals ... recherchiert und da habe ich eher eine Abwehr gemerkt, also dann war man einfach nicht bereit zu sagen ja wir schauen uns das an.
00:15:13: Kann sein dass wir einen Füller gemacht haben.
00:15:15: Und eigentlich wirklich enttäuscht war ich damals, da haben wir so ein bisschen einen richtigen Konflikt geführt.
00:15:21: War horn ja wo ich mir gedacht habe das ist keine gute Krisenkommunikation gewesen weil Das war eigentlich eine Verbünden mit vulvarmädien die pro bundesseer waren.
00:15:32: aber es war keine Bereitschaft einmal hin zu hören was ist da eigentlich passiert sondern es war auch verteidigung So eine verteidigung der Führungsheber nicht aber keine kommunikation.
00:15:42: und da hätte Ich mir gedacht dass da die Pressearbeit nicht nur sozusagen sich einhakt bei den Verantwortlichen, sondern vielleicht auch bei den Hinterbliebenen derer die dort sterben.
00:15:53: Und die waren nachher wahnsinnig arg fressen aufs Heer und haben dann auch versucht diesen Fall nach Straßburg zu bringen.
00:15:58: ist es dann da doch so ein?
00:16:01: strafrechtlich wird zu komplizierter ins Detail zu gehen.
00:16:04: aber da hat man gemerkt dass das Heer eigentlich die Eltern von Riguten verloren hat.
00:16:09: in der Art der Kommunikation.
00:16:12: Da haben wir ja auch Fehler gemacht weil wir einen, ich glaube es war ein Vater eines Soldaten zitiert haben der uns an Plätzen gesagt hat.
00:16:23: Aber die Grundkritik, dass damals diese Büschen eigentlich bei der Hitze nicht so hätten behandelt werden sollen zu den Stehenden wie vor.
00:16:31: Es wäre jetzt glaube ich jedes Zehnstehtel aber das war eine Twitter.
00:16:34: Ich glaube da haben wir ja auch alle Social Media gelernt.
00:16:36: also wir haben sozusagen diese Unmittelbarkeit, diese ungefilterte Social Media sich anrotzen, das was man eigentlich normalerweise so wenn wir jetzt da sitzen, dann schauen wir uns in die Augen.
00:16:46: Da reden wir miteinander auf eine sehr zivilisierte Art.
00:16:48: Man merkt wie regiert der andere.
00:16:50: und Twitter ganz am Anfang war für uns alle überfordernd glaube ich
00:16:57: Würde ich auch so sehen, vielleicht nur zur Einwordnung bei dieser von Ihnen erwähnten Nebel-Umpfer.
00:17:01: Das war im Februar des neun und das war sozusagen die Geburtsstunde der Krisenkommunikation des Bundes.
00:17:06: erst weil wir damals tatsächlich alles falsch gemacht haben was man falsch machen kann.
00:17:11: aber wir haben damals diesen Fall auch analysiert und überlegt wie wir es anders und besser machen können.
00:17:17: und es sind im Wesentlichen bis auf ganz wenige Ausnahmen alle Krisen, die das Bundesheer gehabt hat.
00:17:23: Wie zum Beispiel am ersten September, wo dieses Boot umgegrüpft ist und zwei Frauen schwer verletzt wurde nach diesen noch einen neuen Muster kommuniziert und eben noch transparent.
00:17:33: Und jetzt sozusagen auch meine Frage was erwarten Sie sich von öffentlichen Einrichtungen wie dem Bundesheor bei einer Krise?
00:17:41: was die Kommunikation betrifft.
00:17:43: Also, die Frage ist, reden wir von Krise oder Krieg?
00:17:46: Ich glaube es sind zwei unterschiedliche Dinge.
00:17:47: im Krieg geht davon aus dass Propaganda betrieben wird um das Schlacht zu gewinnen.
00:17:52: also da ist so ein Informationen Teil des Schlachtfelds.
00:17:56: bei einer Krise ist Information nicht Teil des schlachtfeld sondern Teil der Aufklärung.
00:18:01: ich kann mir vorstellen wenn es eine kriegerische Situation gibt dass das Bundesjahr lügen muss um die Soldaten zu schützen, die da draußen irgendwo im Schützengraben liegen.
00:18:12: und daher schreiben wir ja auch wenn wir über Krieg berichten immer wieder dazu dass das Angaben der Armeen sind, die wir nicht überprüfen können.
00:18:21: In der Krise erwarte ich mir maximale Transparenz und Ehrlichkeit und jede Frage zu beantworten sei sie noch so dumm.
00:18:29: und ich erwarte mir vor allem bei Social Media auch von Journalisten wie haben wir genauso verfolgt gemacht?
00:18:34: Es ist ja nichts so, dass wir keine Fehler machen!
00:18:37: immer sozusagen auch den Fokus auf die Geschädigten.
00:18:42: Nicht nur auf die Organisation, sondern wenn wer stirbt und zu Schaden kommt.
00:18:45: Wenn dort jemand – ich kann mich noch erinnern in dem Fall Horne – es wäre nie vergessen diesen Bericht des Arztes der dort eintrifft oder diesen Soldaten da in der Hitzlinge sich am Kasernen Asphalt nicht an meinem Schatten.
00:18:57: Dann muss der Fokus in der Krise gehen auf die, die strukturell benachteiligt sind.
00:19:03: Es muss auch ein herrschaftskritischer Diskurs möglich sein Organisation die Herrschaft repräsentiert.
00:19:09: Und das erwarte ich in einer Keise, also maximale Ehrlichkeit.
00:19:14: Ich glaube es ist das Wichtigste.
00:19:16: und man merkt in dem Moment wo Minister oder Ministerien nicht ehrlich kommunizieren werden sie sofort erwischt.
00:19:24: Das ist auch anders als vor zwanzig Jahren weil halt einfach alle Akteure, alle Anwälte sich vernetzen.
00:19:31: miteinander kommunizierend können sehr schnell kommuniziere können und daher ist Lügen eigentlich nicht mehr möglich.
00:19:37: Man kann Folk News verbreiten, man kann vernebeln.
00:19:40: Das geht noch irgendwie... Aber die eigentliche Lüge funktioniert zumindest in einer liberalen Demokratie nicht aus.
00:19:49: Vielleicht in Amerika, aber da wird es auch nicht mehr lang funktionieren!
00:19:52: Das heißt, ich höre daraus.
00:19:54: Man sollte sich nicht nur auf die klassischen Medien beziehen in der Kommunikationsarbeit sondern auch auf die Hinterblieberinnen und da besonders drauf
00:20:01: arbeiten?
00:20:02: Man sollte zumindest bei seiner Kommunikation immer mitdenken dass es da auch Hinterbliebenen gibt.
00:20:06: Also wenn... Ich bringe jetzt wieder ein Beispiel aus der Justiz weil von dort jetzt gerade aktuell Arbeit.
00:20:12: eine Insasse stirbt während eines Einsatzes Und das Ministerium macht eine Aussendung, wo drinnen steht.
00:20:19: der Insasse hat sechs Beamte angegriffen und ist leider beim Verbringen ins Spital verstorben.
00:20:25: Ich komme aber nachher drauf.
00:20:26: Der hat multiple Gesichtsschädelbrüche und gebrauchene Rippen und gebauchene Kelka von denen es schwer verletzt.
00:20:32: Dann muss ich damit rechnen, dass die Interpliebe das irgendwann rausfinden und sich Belogen fühlen von einer Ministerin!
00:20:38: Und das ist auch unglaublich ein Vertrauensverlust, nicht nur für diese Interpliebe, sondern generell und für die Gesellschaft.
00:20:44: Und daher muss ich als Ministerium in einer liberalen Demokratie – ich verstehe dass das in Weißrussland dann anders kommuniziert wird als bei uns – immer davon ausgehen, dass sich so sagen, auch das Sprach war bin für die, die den Schaden durch diese….
00:20:57: und daher muss man maximale Ehrlichkeit haben!
00:20:59: Ich glaube es ist heute mal alle aus.
00:21:01: So wie wir die Medienkritis sehen können, wenn sie an Plätzen schreiben.
00:21:04: Frau Helmer, sagen Sie dazu?
00:21:06: Die Zuhörerinnen und Zuhöre dieses Podcasts haben oft den Eindruck, wie ich vorab gehört habe.
00:21:12: Dass das nicht gelingen auf eine große mediale Aufmerksamkeit erregt.
00:21:17: Das sind große Geschichten, wie man es im Journalismus sagt.
00:21:20: Und dass gelingen diese Geschichten ziehen darf – leise!
00:21:24: Es ist vielleicht eine Meldung oder gar nichts?
00:21:27: Sehen Sie das auch so?
00:21:29: Na ja, das ist eine grundsätzliche Frage für die Rolle der Medien.
00:21:32: Wir sind ja mal grundsätzlich... dafür da jetzt den Journalismus für die nicht hier sitze.
00:21:41: Dort hinzuschauen, wo etwas nicht funktioniert.
00:21:44: also wir haben ja aufgrund der Verfassung, aufgrund von Informationsfreiheit und des Redaktionsgeheimes ist es an der Presse Freiheit und das Mediengesetzes ein Bündel von Privilegien.
00:21:55: die wird deshalb bekommen weil wir eine kontrollierende Institution sind.
00:21:59: ich mag den Ausdruck der vierten Gewalt nicht weil er sozusagen eine staatliche eine Staatlichkeit insinuiert, aber wir sind eine privilegierte Einrichtung.
00:22:08: Also der Watchdog Journalismus – das ist ja ein eigener Begriff auch jetzt im Informationsfreiheitsgesetz – ist eine Einrichtungen, die dafür da ist, die drei Staatsgewalten öffentlich zu beobachten und zu beschreiben was sie tun.
00:22:23: Dafür hat man eine besondere Verantwortung?
00:22:24: Genau!
00:22:25: Und das tun wir natürlich... besteht unsere Aufgabe jetzt einmal vorrangig darin zu sagen, was nicht funktioniert.
00:22:31: Dort legen wir den damit sich das ändert.
00:22:32: Also investigativer Journalismus ist ein grober Entwurf dazu erlassenden Gesetze heißt es so schön.
00:22:37: auf der Uni also wird zeigen auch an Regelungsbedarf hin.
00:22:43: aber wir sind jetzt keine Werbeinstitut Public Relations des Bundesheirs.
00:22:47: Was nicht heißt, dass man nicht auch Geschichten erzählen kann die Erfolgsgeschichten sind oder die Ruhe in den Geschichten sind?
00:22:53: Wir haben jetzt im Falltag gerade ein Reportage aus KF mitgebracht von Frauen, die in den Wohnungen in KF Drohnen bauen mit drei T-Druckern.
00:23:01: Die sitzen dort und basteln Drohne zusammen und das ist eine Geschichte des Widerstands an der Zivilgesellschaft, des zivilgezerrschlichen Engagement damit sich sie verteidigen können.
00:23:11: aber das ist eher eine Frage glaube ich die an euch geht, zu sagen welche Geschichten kann ich Medien anbieten, die interessant sind.
00:23:23: Die aber jetzt nicht reine PR der Werbung sind.
00:23:26: Das ist nicht unsere Aufgabe.
00:23:27: Das sind dann Special Interest Magazine oder das sind andere Plattformen.
00:23:32: Aber das wofür ich stehe... Ich bin sozusagen nicht.
00:23:36: Ich bin sozusagen die Werbebroschüre.
00:23:39: Nein, das wirst du nicht!
00:23:40: Aber eine Nachfrage noch – wie denken Sie, nehmen die Falterleser das Bundesheirat?
00:23:45: Was erwarten sie sich oder wo stehen die?
00:23:48: Schwierig ist es, ich frage mir, wer die Falters lesen sind.
00:23:50: Die Falterläsern haben sich in den letzten zehn Jahren vor vier Facht.
00:23:54: also ich würde sagen vor zwanzig Jahren hätte das Falterpublikum wahrscheinlich noch sehr im eher linken pazifistischen Milieu angesiedelt.
00:24:07: Heute, glaube ich, hat sich das sehr diversifiziert.
00:24:10: Ich glaube wir haben die Leute, die so klassisch Friedensbewegung der Achtzigerjahre sind und irgendwie nicht ganz mitnehmen, dass sich eigentlich die geopolitischen Verhältnisse verändert haben, dass es nicht darum geht, dass die Ames den Russen angreifen oder dass wir jetzt einen Angriffskrieg führen oder dass der Vietnam-Krieg geführt wird sondern dass möglicherweise Europa angegriffen werden und dass nicht die Ukraine den Krieg gegen Putin führt oder die EU, sondern umgekehrt.
00:24:40: Ich glaube das kann man sagen.
00:24:42: was ich so in der Redaktion war nimmt schon sehr viele Leute erkennen an den Wert eines Heeres auch einer Verteidigung, wie heißt es so schön?
00:24:52: Die Umfasse in die Landesverteidigung.
00:24:53: Wie sagt man die?
00:24:54: Umfassend!
00:24:55: Das haben wir in Geschichte gelehrt.
00:24:57: Also ich glaub' dass das erkannt wird.
00:25:02: So im linken Spektrum gerade schwer tun, mit der Frage ist das jetzt eine Militarisierung meines Denkens.
00:25:10: Wir haben alle Militärschälen und denken nur mehr in der Logik des Militäres.
00:25:18: Wenn wir das Wort Kriegstüchtig hören, was heißt das eigentlich?
00:25:21: Heißt es, dass wir nun mal in der logik von Feind-und Freund denken, geht die Diplomatie zur Grunde.
00:25:27: Das sind Überlegungen, die sich ein Falterpublikum macht.
00:25:30: zurechtmacht.
00:25:32: Wo ist die Rolle der Diplomatie, zum Beispiel in Zeiten wie diesen?
00:25:35: Gibt es noch andere Systeme oder sollen nur Militärs den Konflikt ... wir neigen ja in Krisen dazu dass dann oft eine Perspektive überwiegt.
00:25:45: In der Corona-Pandemie haben die Virologen das Wort geführt und das sind aber nicht die Kinderpsychate, sondern auch nicht die Lehrer und alle anderen Leute, die auch etwas beitragen könnten.
00:25:58: Wir haben ja so viel über Krisen und Katastrophen gesprochen, wie Sie das Bundesjahr wahrnehmen.
00:26:03: Wie nehmen Sie es im Alltag?
00:26:05: Abgesehen von Krisen oder Katastrofen, was die Kommunikation betrifft, hat sich das geändert oder ist das immer gleich?
00:26:12: Ist das Bundesjar warnehmbar außerhalb von Hochwasser- und Nationalfeiertag?
00:26:20: Als Journalist waren es in Form von Pressemeldungen oder Pressefahrten ... Oberst Reisen hat er jetzt sozusagen sicher einer der wichtigsten Kommunikatoren ist in der Ukraine-Krise, ich glaube auch international mittlerweile sehr gefragt sind.
00:26:33: Also da nehme ich das her eigentlich als Think Tank war.
00:26:37: also wenn es um die Einschätzung des ukrainischen Konflikts geht trifft man verstandenlich viele Leute eine sehr gute Analyse und bieten die wichtig sind für uns.
00:26:52: dann nimmt man sie einmal im Jahr war Nationalfeiertag Wenn man dann irgendwo auch gepfiffen kann auf irgendwelche Gleitsverrissen, weil ich auch pfen musste.
00:27:02: Nicht von ganz oben!
00:27:05: Das ist eher so eine Folkloristische Seite des Heers.
00:27:12: Als er das jetzt sich zeigt und dass er seine Waffen vorführt und die von den Kindern auf dem Wandtag geht und so... ...das ist eher ein bisschen old-fashioned Aber es ist halt Leistungsscheuse, eher wie eine Messe.
00:27:23: Das würde ich jetzt nicht als Krisenbärer als Information der Medien sehen.
00:27:31: Ich glaube, ich könnte noch mehr so obersterreisendes vertragen.
00:27:35: Also Gesprächspartner, wenn man so will, intellektuelle Denker von Konflikten, die geopolitische Analysen beisteuern... das ist sozusagen eine der Seiten, die sehr schätzt am Her.
00:27:48: Ja, und da gibt es auch gute Länder.
00:27:50: Ich glaube, dass durch die UNO Einsätze einfach viel noch Autos und viel Internationalität ist, das vielleicht sogar ein bisschen unterverkauft
00:27:55: wird.
00:27:57: Oberst-Reisner ist ein gutes Beispiel, wir haben ja einen Podcast mit Oberst Reisner gemacht.
00:28:01: aber bleiben wir dann gleich beim Bereich der Bedrohungen?
00:28:04: Frau Henn.
00:28:05: Herr Kleng, was denken Sie, sind die größten Bedrohhungen in unserem Land oder gegen unser Land?
00:28:10: Ja schon eine propagandistische Unterwanderung der liberalen Demokratie.
00:28:20: Ich würde mal sagen, ich bin propagantistischer.
00:28:21: Wenn ich jetzt in meinen Berufsfeld schaue und sage die... ...ich stelle mir schon die Frage warum doch für erstaunlich viele Leute es so verlocken ist eine Partei zu wählen, die mit Vladimir Putin einen Freundschaftsvertrag geschlossen hat?
00:28:40: Mehrheitspartei das ist einmal erstaundlich Und die wirklich ständig sozusagen das Narrativ wiederholt dass eigentlich die EU und Frau van der Leyen und daher Silenzke hier den Krieg führen wollen und nicht Putin gegen die Corona-Diktatur demonstrieren, aber gleichzeitig russische Fahnen schwenken.
00:28:57: Das ist irgendwie ein Bullshit-Bingo das in meinem Hirn nicht zusammengeht.
00:29:05: Wo man sich wirklich mal kurz fragt... Früher hat man gesagt geht doch über im Kommunismus und sagt bitte lebt einmal drei Monate in Moskau und sagt habt wirklich deine Meinung über das Regime.
00:29:17: und dann reden wir weiter.
00:29:19: Das verunsichert mich!
00:29:21: mich schockiert, eigentlich.
00:29:24: Jetzt sind wir ein bisschen speziell wenn ich sehe zum Beispiel weh russische Agenten und deren Helfer im österreichischen Verfassungsschutz eigentlich jahrelang Informationen außen tragen konnten.
00:29:37: das passiert eigentlich nix.
00:29:39: also es ist irgendwie wie beziehungsgerichtsverfahren was da reint während zb die britische Justiz in der gleichen Kauser Solche Spione zu zehn, fünfzehn Jahren Haft verurteilt und zwar in einem sehr schnellen und effizienten Verfahren.
00:29:54: Und sehr transparent kommuniziert.
00:29:56: Bei uns rennt das alles so ein bisschen... Wenn der Generalsegretär aus dem Ministerium mit einer Novitschokformel aufeinander schlawinert, sagen wir es war nix.
00:30:08: und wenn der Herr Vier-Tasche irgendwie ausgeliefert werden soll und sagt ich bin ein Diplomater Nido im Namen von Belarus Und dann bleibt er halt da auch, wenn das Völkerrechtsbüro sagt.
00:30:20: Damit werden wir uns ganz schön viele feindliche Mächte herbeiholen.
00:30:25: und jetzt glaube ich heute war die Meldung dass dann doch die Spionage-Antennen am Dach der russischen Botschaft heruntergenommen werden und drei Leute ausgekaut werden nach dem des englischen Wochen lang berechtigt also so eine Schlamperreihe weil man so tut als wäre Spionag so was wie eine Agentenklamotte ein bisschen Trittemannkomödie und hat es ja immer schon gegeben, dass es Spione gibt nicht so Menschen mit Schlapphütten und hochgestellten Kriegen, die irgendwie ... Aber dass das eigentlich ein Gefahr ist für ganz individuelle Menschen.
00:30:53: Für Journalisten, für Polizisten, for Politiker... Die bedroht werden, die möglicherweise ermordet werden, der erschossen werden so wie in Deutschland.
00:31:01: Das ist irgendwie noch nicht angekommen.
00:31:02: Das verunsichert mich gerade ein bisschen So wie ich mich generell ein bissel verunsicherte dieses Angreifen meines rechtsstaatlichen Prinzipes Nämlich von russischer Seite aber auch mittlerweile von amerikanischer Seite.
00:31:18: Also wir haben eigentlich glaubt, dass der Ende der Geschichte ist.
00:31:23: Da die Liberale Demokratie hat sich jetzt durchgesetzt.
00:31:25: Wir surfen im Internet mit dem Netscape-Navigator und werden alle Global Tickle-Till Citizens.
00:31:31: Und das aber dahinten die Dunkelhör aufklang am Horizont kommt.
00:31:36: Neben den Figuren wie Putin und Trump auch dann Figuren, wie Elon Musk und der Herr Thiel beginnen den Journalismus... anzugreifen zu zerstören, wenn der Herr Maske unsere Plattform Twitter kauft auf die wir uns doch so nicht geprügelt haben.
00:31:54: Wenn der Herr Bezos die Washington Post kauft und sie mit einem Federstreich zusammenstreicht eine der wichtigsten Zeitungen Amerikas... ...wenn der Herr Thiel wie jetzt letzte Woche geschehene eigene Plattform einrichtet wo ich mit Karriermethoden schon Listen fertig machen kann, die mir nicht passen dann glaube ich muss muss man auch die Pressefreiheit zum Beispiel als ein Ziel der Landesverteidigung sehen.
00:32:19: Pressefreien und Informationsfreie ist ein ganz wichtiges Kriterium, ich würde sagen es mindestens so wichtig wie Soldaten sind Journalisten auf einer ganz anderen Ebene.
00:32:31: Haben Medien die Verantwortung eine Gesellschaft wehrhaft und resilient zu machen?
00:32:39: Resilient?
00:32:40: Ich glaube, die Medien sind nicht dafür da, dass wir die Leute in den Krieg treiben.
00:32:46: Wenn ich es jetzt überspitzen darf... ...die Medien dürfen nicht propaganda betreiben und die Leute aufhetzen im Sinne von also wehrhaft gegen totalitäre Bedrohungen.
00:32:59: Die ja auch im Seiberbereich sind
00:33:01: oder so?
00:33:02: Da würde ich sofort zustimmen, dass natürlich die Leute sensibilisieren müssen welche Bedrohhung es gibt.
00:33:08: Ich glaube nicht, dass die Medien das Sprach war.
00:33:10: Das Herres sein können oder des Staates.
00:33:13: Das sind wir nicht so einem Gegenteil.
00:33:15: Wir sind eine Institution, der den Staat kritisch hinterfragen muss.
00:33:19: Das ist unsere Rolle und das ist auch die vom Staat zugedachte Rolle oder von der Verfassung zugetachte Rolle.
00:33:25: Es ist manchmal schwer zu verstehen für Politiker oder auch für Presse-Sprecher von staatlichen Einrichtungen.
00:33:30: Die glauben, begreifen sie ja an aber haben einfach eine andere Rolle in diesem System.
00:33:35: Viele spielt sich auf den sozialen Medien ab.
00:33:37: Wie haben denn Bundesherbauer ersitzen?
00:33:40: Ich möchte Ihnen ein Zitat vorlesen von Stefan Weichert, Kommunikationswissenschaftler.
00:33:47: Zitat ist im Falter erschienen im September zwanzig-zweierundzwanzig.
00:33:50: ich zitiere Wenn Journalisten auf Social Media ständig aus ihrer Rolle fallen und aktivistische Debatten anführen indem sie insinuieren Anprangen und diskreditieren ist das Vertrauen angeknackst.
00:34:05: Das ist der Schlimmste, was dem Journalismus passieren kann.
00:34:08: Schaden Sie mit Ihrem Social Media Auftritt Ihrer Zeitung eigentlich?
00:34:14: Die Frage müssen Sie nicht mir stellen!
00:34:17: Also ich würde sagen nein weil die Zeitung hat ja auch die vierfache Auflage und es mittlerweile die Reichweite stärkste politische Wochenzeitung Österreichs in den Reichweiten von fast vier Prozent.
00:34:27: also irgendwas muss ich richtig gemacht haben.
00:34:31: Ich glaube, das was er meint wenn ich das Zitat versuche zu interpretieren heißt wie es sollen gewahr sein dass wir als Journalisten eine Rolle haben eine gewisse Entvertrauen der Bevölkerung haben.
00:34:45: Gleichzeitig sehe ich aber dass der Aktivismusvorwurf sehr gerne erhoben wird gegen Journalisten die kritisch sind.
00:34:53: Das ist das leichteste zu sagen bis du aktivist weil damit kann ich ihm sozusagen seine eigentliche Kompetenzen ziehen und sagen, du bist ja nur ein Aktivist.
00:35:02: Wo ist die Grenze zwischen Journalismus und Aktivisten?
00:35:04: Jeder Journalist ist letztlich aktiv in dem was er tut.
00:35:09: Wenn ich über den Strafvollzug berichte, oder über die Misshandlung eines Rekruten.
00:35:13: Oder über Korruptionen und Jugendgefängnisse.
00:35:21: Und dann habe ich ein subjektives Ziel vor Augen.
00:35:27: Nämlich eine Reform der Gesellschaft.
00:35:30: Das ist natürlich ein aktivistisches Moment.
00:35:32: Ich bin ja kein Mikrofonständer!
00:35:34: Also wenn man sich den Journalismus vorstellt, als einen Mikrofon-Ständer der sich hinstellen, sagt der Minister sagen sie so wie früher das.
00:35:42: Wenn wir die früheren Fernsehsendungen aus den Sechziger, Siebziger Jahren und da in Schwarz-Weiß keine Ahnung... Wie hat er vor dem Kreis gekassent?
00:35:51: Ja, bevorsteht er da... Na, das stirft der Leitung!
00:35:54: Der Klaus,
00:35:55: ne?!
00:35:55: Und der Politiker hält halt eine Rede ins Mikrophone und der Journalist notiert das und berichtet, dass wenn man es sich Journalismus so vorstelle Dann kann man sagen, jeder der davon abrecht ist ein Aktivist.
00:36:05: Der Vertrauen erschüttert.
00:36:06: ja nur so funktioniert unsere Arbeit nicht sondern wir wollen ja dass sich was ändert.
00:36:12: Wir wollen ja aktiv werden.
00:36:14: Was glaube ich mit dem Aktivismus vergleichen?
00:36:18: wie es ist das?
00:36:21: in Wirklichkeit parteipolitisches Engagement machen.
00:36:24: Also wenn ich mir die Chefindirektorin das Express hernimm, der ÖVP-Generalsekretärin war und jetzt dort Chefinirektorin ist – sie ist eine Politaktivistin.
00:36:31: Die macht dort einfach politischer Propaganda aber die ist nicht daran interessiert, den Best-Optenable Version auf the truth zu erkunden.
00:36:38: Sie ist nicht dran interessiert zu sagen welche Perspektive kommt der Wirklichheit am nächsten?
00:36:44: Das ist eigentlich die Aufgabe des Journalismus.
00:36:46: zu sagen... Wie kann ich sich erstellen, dass meine Perspektive der Wirklichkeit am nächsten kommt?
00:36:51: Und... Ich glaube das als Weichheit kritisiert ist wenn sich die Journalisten da anfangen irgendwie zu prügeln.
00:36:57: Das klingt schon fast wieder ein bisschen altvaterisch aber ich glaub' dass es halt nicht mehr das große Problem ist.
00:37:02: Sondern halt haben wir ganz andere Probleme mit Kajibots, eigentlich mit Regierungspropaganda.
00:37:11: Schauen wir nach Amerika was dort passiert und das wird uns in den Bayern hier Eilen, wo einfach jeder sieht wie jemand von einem Eisagenten erschossen wird.
00:37:20: Und die Regierung lügt einfach und sagt das war ein Terrorist und wir mussten ihn in den Notwerk schießen.
00:37:24: aber jeder sieht dass das nicht stimmt.
00:37:26: Das wäre für ein viel größeres Problem.
00:37:28: Und daher glaube ich ist jetzt die Frage wie wir auf Social Media miteinander diskutieren?
00:37:33: Ich glaube das ist schon ein bisschen die Debatte von zwei tausend zwanzig.
00:37:36: Das hat sich glaube auch das Journalisten mittlerweile professioneller Beginn professioneller wird diese Medien nachzudenken.
00:37:42: Wir lernen das auch langsam, das sind sehr schnelle Maschinen wo halt jeder mal der Bundesjahrbauer wenn man den Thread von Bundesjahren lesen würde was der schon alles geschrieben hat und ich würde es jetzt ausdrucken würde wahrscheinlich auch sagen dass ich schreibe nicht mehr jeden Beef den man sich dort gibt.
00:37:58: also ich glaube wir lernen die Maschine das sind Waffen an denen wir halt so ein bisschen herum.
00:38:05: Den soll ich manchmal auch aus der Hand gehen.
00:38:08: oder muss ich halt Schüsse gelöst haben um in einer Sprache zu bleiben, die man vielleicht gar nicht wollte.
00:38:15: Kann ich bestätigen?
00:38:16: Natürlich würde ich manche Dinge nicht mehr so schäumen aber ich möchte das schon nochmal kurz reflektieren.
00:38:21: Glauben Sie nicht dass wenn man Journalisten politisch einordnen kann aufgrund ihrer Tätigkeit auf Social Media und ich behaupte da sich nichts beeinigen kann und interessanterweise gerade bei einem Journalist des öffentlich-rechtlichen Rundwuncks Der Journalisten eigentlich genau das verlieren, was sie eigentlich auszeichnen.
00:38:38: Nämlich wirklich eine Unabhängigkeit und Equit-Distanz von allen Bereichen.
00:38:44: Also ich glaube jeder Journalist der seinen Job ernst nimmt hat einen gesellschaftspolitischen Standpunkt.
00:38:49: Ich kann ein konservativer Journalist sein, ich kann ein liberaler sein, ein linker Journalist.
00:38:54: Also das zu leugnen und so zu tun als würden wir alle wie Richter in schwarzen Roben da sitzen und wir hätten kein gesellschaftspolitisches Bewusstsein ist unehrlich!
00:39:04: Ich glaube im Gegenteil man muss es sich bewusst machen und man muss so wie... Vielleicht sind Richter ganz ein gutes Beispiel oder Polizisten.
00:39:13: Polizists z.B.
00:39:14: engagieren sich parteipolitisch und trotzdem erwartigt dass er Polizist seinen Job ordentlich macht.
00:39:19: Ja, da ist es bei der AF oder bei der FSG so.
00:39:22: Ich halte nichts von Journalisten die bei Parteien sind.
00:39:25: Bei uns im Falter ist niemand bei einer Partei oder mitgelehnten Parteien – wir haben das auch in unseren Compliance-Bestimmungen und unserem Redaktionsstudio, dass wir nicht Mitglied vom Parteien sein dürfen.
00:39:35: Ich kann aber niemanden verbieten zu sagen ich sehe ein politisches Thema eher so oder so oder ich bin migrationspolitisch eher auf der liberalen Seite mehr für Flüchtlingsunterkünfte und weniger für Immigration.
00:39:49: Das glaube ich schadet aber auch nicht, wenn ich es offen lege.
00:39:51: Und wenn ich das offen mache und die Journalisten waren immer auch parteipolitisch oder gesellschaftspolitisch verankert.
00:40:02: Ein Hans Winkl in der kleinen Zeitung war immer ein Konservativer und ein Thomas Kahrherr vielleicht für die ganz alten Zuhörer war auch immer ein Stockkonservativ und ein Schulmeister war konservativ.
00:40:11: Und der Lingen war ja immer links angesiedelt unter Braunau Der Rausch war ein Liberaler.
00:40:17: Und deswegen lese ich ja diese Leute auch, weil ich auf verschiedene Blickwinkel auf das Weltgeschehen lesen will.
00:40:24: und da Hugo Boatisch war eher ein konservativer Journalist.
00:40:27: Das wusste man – und dann hat man die Arbeit sozusagen mit dieser Brille sehen können!
00:40:33: Ich glaube, dass was Sie meinen ist wenn ich einseitig wäre, wenn ich Dinge weglasse, wenn mich Dinge nicht mehr recherchiert haben, wenn sie nicht in den Gramm passen, wenn Fakten auszublenden, nicht mehr sozusagen bei den Seiten zu hören sondern nur mal eine einseitige Darstellung zu haben.
00:40:51: Ich glaube das ist damit gemeint und das gefährdet natürlich die... Aber das sehe ich, das Problem sehe eigentlich weniger bei den Journalisten, sondern das seh' ich bei einer wachsenden Zahl von Info-Influenzern wo überhaupt niemand weiß wer die Zeit, wo sie stehen Wer die finanziert.
00:41:06: sind die Pressesprecher der HMAS oder sind Sie Journalisten?
00:41:10: Sind Sie...ich sehe zum Beispiel auch einen Und dann bin ich gleich am Schluss.
00:41:14: Ich sehe zum Beispiel auch ein Problem, dass viele Journalisten die Redaktionen verlassen müssen.
00:41:18: Zum Teil weil sie halt Kakaotten ergibt sich selbstständig machen und dann angewiesen sind auf Quoten, weil Sie halt Überwerbung sich finanzieren.
00:41:29: Das seh ich eigentlich... das macht man sorge.
00:41:31: Ja, da sie dann... ich nehme mal die Berichterstattung von Augustin Pilnetscherkeer, ja?
00:41:36: Die für mich ein Worst Case ist das investigativen Journalismus in Österreich, weil sich da wirklich namhafte Menschen, über die sie jetzt nicht alle nennen, wirklich verrannt haben und man merkt es gibt kein redaktionelles Korrektiv.
00:41:49: Es gibt keine Redaktionskonferenz, die nach dem redaktionen Prinzip arbeitet, nämlich wir sitzen an dem Tisch und jetzt hat er eine Recherche und dann ist so ein Leiter interfrektes und der Chef halt hinterfragt und der Kollege schaut noch mal drauf und dann schauen wir was ist the best obtainable version of the truth?
00:42:03: Sondern ich bin auf einer These sehr gedurch, aber wenn ich fünfmal verurteilt werde... Und wenn ich verurteile, würde ich sagen das war eine feindliche Slapklage und eine Zinsurjustiz.
00:42:16: Und
00:42:17: davor habe ich eigentlich
00:42:17: Angst.
00:42:18: Das ist wirklich ein interessanter Punkt!
00:42:20: Wir kommen zur letzten Frage von Frau Hill.
00:42:21: Letzte
00:42:21: Frage Abschlussfrage Wenn ein junger Mann zu Ihnen kommen würde und er steht vor der Entscheidung Grundwirdienst oder Zivildienst Sie müssten ihm einen Rat geben welcher wäre es?
00:42:34: Ich glaube dass kommt ganz auf den jungen Menschen an.
00:42:38: Ich glaube das könnte ich so pauschal nicht sagen.
00:42:41: der sehr resilient, sehr kräftig ist.
00:42:53: Der auch sozusagen Interesse hat auch an einer körperlichen Herausforderung würde ich ihm wahrscheinlich das herempfehlen wenn es jemand ist, der vielleicht nicht pakt.
00:43:08: Das ist schon eine richtige Politikerantwort!
00:43:10: Ja...
00:43:12: Ich weiß es nicht.
00:43:13: Ich tue mir schwer ja?
00:43:14: Ich bin natürlich jemand der aufgewachsen ist mit mit der Überzeugung nie jemandem töten zu müssen und auch nie jemanden aus der Familie den Krieg zu schicken.
00:43:25: Und wahrscheinlich, ich gebe eine ehrliche Antwort würde in dem Moment wo hier wirklich ein Krieg ausbricht schaut dass ich mir davon mache Wahrscheinlich weil ich nunmehr zwanzig Lebensjahr oder dreißig habe und mir denke ich verbringe die vielleicht mal anders.
00:43:38: Vielleicht, vielleicht auch nicht, vielleicht spiele ich auch den Helden Ich weiß es nicht.
00:43:41: aber jetzt einmal... ich würde mich jetzt einmal hier nicht als Held inszenieren sondern ich würde eher sagen ich bin wahrscheinlich der der schaut also diesem dass einem Krieg entkommt.
00:43:49: Also ins Auto setzt und schaut, dass er so wie die vielen sonstigen Kriegsflüchtlingen, die man sieht in dem Moment wo Kriege beginnen, die schauen, dass sie das mal ihre Haut reiten und ihre Kinder und ihre Enkel.
00:44:02: Nichts wäre jetzt leichter zu sagen ja also natürlich mit der Waffe aber ich bin halt so sozialisiert worden, dass Krieg einfach nicht in meinem Leben vorgekommen ist.
00:44:12: An das ist mein Urgroßvater, mein Großeltern geordnet.
00:44:17: Da war der Krieg ein völliger Alltag an dauernd.
00:44:20: Jeder hat eine Uniform gehabt.
00:44:22: Dauernd ist gestorben an der Fronten.
00:44:24: Dass sich fotografieren lassen in Uniformen war eine völlig übliche Art, aufzudachen im Fotoalbum.
00:44:33: Ab fünfundvierzig ist niemand mehr in einer Uniform aufgedacht.
00:44:37: Ich habe noch eine letzte Frage.
00:44:40: Herr Klank, wie fühlt es sich an auf dem heißen Stuhl einmal zu sitzen?
00:44:43: Ja, ganz bequem eigentlich.
00:44:46: Ich hab gesagt ihr habt's ein bisschen gekramt und ihr habt mit militärischer Kain meinen alten Aufsetzt.
00:44:51: Das kommt im zweiten Teil!
00:44:53: Ja das ist ja ein gutes Stichwort.
00:44:55: ich sage jetzt mal vielen Dank fürs kommen und das ist noch wirklich der Stichort.
00:44:59: denn wenn euch diese Folge gefallen hat dann schreibt uns doch welchen Journalisten oder welche Journalistin ihr gerne beim nächsten Mal wieder auf dem heißen Stuhl haben möchtet.
00:45:08: Wenn ihr selber auch noch Fragen an Florian Kleink habt, dann schreibt uns das, weil da machen wir wirklich eine zweite Folge von diesem Podcast und sonst auch mit anderen Journalisten und hört auch beim nächsten mal bitte wieder
00:45:36: her!
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