#51 - Kadett, Fähnrich, Leutnant: Führungsausbildung in Wiener Neustadt
Shownotes
- Was erlebt ein Fähnrich während der Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie?
- Wie unterscheiden sich die zwei Studiengänge Militärische Führung und Militärische informations- und kommunikationstechnologische Führung?
- Welche Erfahrungen bringt ein Kadett der BHAK für Führung und Sicherheit bereits mit, wenn er sich nach der Matura für eine Offizierslaufbahn entscheidet?
- Und wie wichtig ist eigentlich die Kameradschaft innerhalb eines Jahrganges?
Am 25. September 2026 werden an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt die neuen Leutnante des Berufs- und Milizstandes in die Truppe übernommen. Marcel Taschwer hat vorab mit Leutnant Hillary und den Fähnrichen Patrick und Dennis gesprochen. Hillary ist eine der 73 neuen Leutnante vom Jahrgang "Major von Grabensprung". Patrick ist im zweiten Jahr des Studienganges militärische informations- und kommunikationstechnologische Führung. Dennis ist im ersten Studienjahr und war vor der Militärakademie Kadett an der BHAK für Führung und Sicherheit. Sie berichten von der fordernden, aber ereignisreichen Ausbildung und sprechen darüber, wie wichtig Kameradschaft an der Militärakademie ist.
Mehr Informationen zur Ausmusterung, dem Tag der Leutnante und der Ausbildung an der MilAk und BHAK findet ihr hier: https://www.milak.at/
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Transkript anzeigen
00:00:03: Wir haben eine Leitsprache auf der Militärkennung studiert oder außergewöhnlich.
00:00:07: Die Berg hat den angepassten Leitspruch und zwar lerne außergewönlich, ich würde es komplett unterstreichen.
00:00:17: Die größte Umstellung war glaube ich das Jahrgangsgefüge, man ist nie allein aber trotzdem selbstständig.
00:00:28: Das ist einfach unabdingbar dass man sich kameradisch verhält, dass man sie gegenseitig unterstützt, dass wir füreinander da sind
00:00:38: Und das prängende der drei Jahre ist einfach der Jahrgang selbst.
00:00:43: Die einzelnen erleben so.
00:00:54: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Heer gehört!
00:00:58: Mein Name ist Marcel Taschwer, und diese Woche werfen wir den Blick auf die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt – denn es heißt wieder Ausmusterungswoche der neuen Offiziere.
00:01:10: Und an meiner Seite sitzen drei Militäre Akademiker bzw.
00:01:14: zwei und eine frisch gebackene Frau Leutnant Hillary bereits drei Jahre Militärakademie hinter sich, Patrick im zweiten Jahrgang und startet gerade ins dritte Semester mit dem Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnologie.
00:01:27: Und Dennis – ehemaliger Schulsprecher und Absolvent der Bundeshandelsakademie für Führung und Sicherheit und jetzt im ersten Jahrgang!
00:01:36: Herzlichen Dank dass ihr euch die Zeit nehmt.
00:01:39: Erste Frage an dich Dennis, kurze Vorstellung bitte?
00:01:42: Und die Frage warum eigentlich Militäre Akademie?
00:01:46: Also danke für die Einladung.
00:01:48: Ich habe mich für den Militärkrieg entschieden, im Zuge der BFV sicherheits- ist mir da herangeführt worden an sich jetzt relevante Berufe – Polizei, Bundesheuer, vielleicht Berufsfeuerwehr oder auch jetzt im Rettungsdienst.
00:02:00: und dann ist es halt in so offener Jahre die Passion oder die Leinschaft entdeckt wurden, Verantwortung zu übernehmen und Leute zu führen, ein Team zu führen und mit Vorbild voran die Leute dann sozusagen eine Freude ins Leben zu bringen.
00:02:17: Wenn man einen guten Koordinator oder einen guten Vorgesetzten hat, dann ist auch die Arbeit schön und auch die Tätigkeit nicht mehr durchführt.
00:02:22: Und ich habe gesagt das würde ich gerne so machen.
00:02:25: Das Bundesheer ist ein attraktiver Arbeitgeber.
00:02:27: es sind laufende Leute da Die Ausbildung ist interessant und abwechslungsreich und der Tätigkeitsbereich ist genauso spannend.
00:02:36: Nach der Bergbefügung Sicherheit habe mich entschieden, einjährig freiwillig zu gehen also auf K-I in... Sankt Michael in der Obersteinmark und dann auf K-II in I. Das ist K-I, wenn man sich das jetzt so fragt.
00:02:50: K- I ist der erste Abschnitt den man machen muss, wenn mein Karrenwerte werden möchte oder Berufsoffizier machen möchte.
00:02:57: Und es dauert so sechs Monate und dann einen zweiten Abstand.
00:03:01: ist man dann festigt man das gelernt zu sagen von den Basiskenntnissen in der jeweiligen Waffengartung also Jäger in dem Fall bei uns berufsoffizieren.
00:03:10: Das
00:03:11: ist der Weg weitergegangen.
00:03:13: Patrick Petier ist jetzt bereits im zweiten Jahrgang, also Beginn drittes Semester.
00:03:19: Wie hat das Petier angefangen mit dem Bundesheer und warum Militärakademie?
00:03:24: Ja bei mir hat es eigentlich komplett anders begonnen als beim Dennis.
00:03:29: Bei mir war die Entscheidung auch eher sehr kurzfristig und nicht geplant eigentlich weil ich habe in der Oberstufe von HDL und hab.
00:03:37: dann in Zuge meines Grundverdienstes bin ich dann in die Insekretär- und Sicherheitszentrum nach Wien gekommen, in die Stiftkaserne.
00:03:47: Und dort bin ich eigentlich das erste Mal im Berührung gekommen dass man auf der Militärakademie auch was technisches studieren kann.
00:03:55: Davor war der fixe Plan auf den TU zu gehen und dort war es mit Technik zu studieren und habe mich genau darüber informiert und bin noch gut informiert worden durch diverse Unteroffiziere.
00:04:10: und habe mich dann eben auch dazu dann im Zugemeist-Gunnerdienst dazu entschlossen, dass ich auf die Militärakademie gehe.
00:04:17: Hillary, du hast bereits die drei Jahre absolviert bis jetzt frisch gebackene Frau Leutnant.
00:04:24: Rückblickend auch für dich vielleicht eine kurze Vorstellung des Werdeganges?
00:04:27: Und warum Militäerkademie?
00:04:29: Erstens danke, dass sich hier sind drauf!
00:04:31: Für mich war nach der Mature immer... also zweifach glauben wir nicht mehr ganz klar das ich erstens zum Bundesheer gehen möchte und Soldat sein will, aber dass ich auch studieren möchte.
00:04:42: Und somit habe ich meine ganzen Kurse gemacht.
00:04:44: Ich bin zum Unterofficier ausgemustert im Jahr zwanzig, auch nach St.
00:04:51: Michael in die Obersteinmark war dort Jägergruppenkommandant und nach einem Einrückungstermin und Ausbilden habe ich entschieden das sich jetzt die Mediakademie machen möchte und befinde mich hier
00:05:04: Also eigentlich drei unterschiedliche Werdegänge, bevor es dann tatsächlich auf die Militärakademie gegangen ist.
00:05:10: Dennis, bei dir du warst auch Schulsprecher?
00:05:13: Wie war denn so die Zeit an der BHK-Führung und Sicherheit?
00:05:18: Die Zeit auf der BHC-Fürfigung?
00:05:19: sicher war, wie man sagen, eine tolle Schule, spannende Schule.
00:05:24: Wir haben in der Leitsprache auf dem Militäreakademy Studierer außergewöhnlich.
00:05:29: hat den angepassten Leitspruch und zwar lerne außergewöhnlich, ich würde das komplett unterstreichen.
00:05:34: Denn wir haben eine normale Handelsakademie als Basis und dann die Schulschwerpunktfäche mit Sicherheitsmanagement oder die außerschulische Ausbildung im militärischen Kontext und diese Erlebniswoche im Sommer sind so bereichernde Sachen, die die Bergführung sicher einzig machen und eine spannende Zeit und eine spannende Ausbildung bieten.
00:05:59: Welche Fähigkeiten habe ich mitgenommen?
00:06:02: Ich würde sagen, als Schulsprecher hat man genauso wie eine Führungsperson die Verantwortung und man muss beformen zu leisten in Momenten von Druck- und Stress.
00:06:13: Genauso wie ein Offizier, wie jeder Offiziere das leisten muss.
00:06:17: Als Schulsprecher ist man genau so wie jetzt offiziert verantwortlich dass sie Sachen halt hinnahmen und als Lösungsorientiert Probleme löst und Wege findet auch Kompromisse zu bilden, mit eigenen Kameraden oder auch mit der Schulleitung, mit den Battalionkameranten.
00:06:35: Und das ist als Koffizier.
00:06:36: genauso wie ein Kader muss man genauso wie nach unten, so wie nach oben Kompromiss erfinden um einen idealen Weg zu finden für alle.
00:06:44: Das war eine gute Vorbereitung.
00:06:47: Du hast vor einigen Wochen das Go sozusagen bekommen dass du an der Militärkremie studieren wirst und darfst.
00:06:52: was war so das erste Gefühl?
00:06:55: Unglaublich, also die unglaubliche Freude auf wunderschöne drei Jahre auf der Militärakademie.
00:07:04: Das Studium ist sehr interessant natürlich einzigartig in dem Sinne dass man jetzt dann studieren muss oder im Lehrzeit sitzen muss aber genauso draußen im Feld ist.
00:07:17: Man hat einen Bachelor aber auch genau diese Berufsofficierausbildung und diese Truppenoffizierslehrgänge die jetzt folgen werden, der wir noch nicht gemacht.
00:07:26: Aber ich habe davon schon Geschichten gehört dass sie intensiv sein sollten und dann eine willkommene Abwechslung zu den Lehr-Sessions sind Und darauf bin ich sehr gespannt.
00:07:36: Der wandert der Blick zur Hillary rüber, die das alles schon hinter sich hört.
00:07:40: Hillary du lächelst Rückblickend.
00:07:42: wenn du das jetzt hörst wie sich vielleicht der Dennis gefühlt hat als er erfahren hat Aufnahme geschafft kannst du dir nur erinnern wie das bei dir war?
00:07:49: Wie damals das
00:07:50: Gefühl war.
00:07:51: Ja wir haben zu viel gestern darüber geredet genau über den ersten Tag nach dem Assessment und das Gefühl war genau gleich über dir, so komplett überwältigend.
00:07:59: Und man freut sich einfach auf die Zeit, die kommt aber natürlich auch... Man ist ein bisschen nervös was auf einen zukommen wird?
00:08:06: Genau eben wie du gesagt hast mit der ganzen Truppenoffizierslehrgänge oder die ganzen Führungstrainingen und Taktik weil man ja schon von den anderen Jahrgängen oder Gerüchte hört dass es ein Co-Kriterium ist und dass man dadurch halt die Militärkalime vielleicht gar nicht schafft.
00:08:20: Aber man darf alles nicht so ernst nehmen Und es schafft jeder, wenn man gut mitmacht und immer dabei bleibt.
00:08:30: Du solltest jetzt natürlich leicht reden, weil du hast das bereits nicht getötet.
00:08:34: Also gratulation an dieser Stelle noch mal!
00:08:36: Wenn du diese Eindrücke die du in den letzten drei Jahren auch gesammelt hast nochmal Revue passieren lässt was hat sich vielleicht zum ersten Eindruck an der Militärakademie geändert oder was hat dich verstärkt?
00:08:50: Verändert hat sich grundsätzlich nichts Sichtweise jetzt, wenn man es mehr als außenstehender sieht.
00:08:56: Dass man zum Beispiel die A-Gänge angetreten sieht am Burkhof und wir nicht mehr unten stehen müssen.
00:09:02: Ein sehr gutes Gefühl!
00:09:04: Und ja eben auch die Verantwortung.
00:09:07: Wir wissen ja, dass wir nächste Woche in unseren Einheiten aufschlagen und dort dann wirklich Kommandanz sind und auf dem DDR-Kademie spielt man sozusagen nur.
00:09:16: Patrick du bist momentan genau dazwischen?
00:09:19: Wie frisch sind noch die Eindrücke vom ersten Mal und wie groß ist die Vorfreude dann tatsächlich nächstes Jahr auszumustern, fertig zu werden?
00:09:29: Ja eigentlich noch sehr frisch.
00:09:30: Also bei uns erinnert sich glaube ich noch jeder an den Tag nach dem Assessment und man muss sagen in einem Jahr tut es sich aber extrem viel nicht nur beim selbst sondern im ganzen Jahrgang.
00:09:44: Man merkt doch dass der Jahrgang immer mehr zusammenrückt weil man sich dann doch schon zwei Jahre kennt Und so ist der Dennis beschrieben hat Am Anfang ist es überwältigend und man kennt sich überhaupt nicht aus.
00:09:56: Und ich würde sagen nach einem Jahr ist das Gefühl jetzt schon mehr gefestigt, man hat ein bisschen mehr die Ruhe drinnen weil man die Abläufe kennt wenn man sich auf der Burg auskennt und wenn man nicht mit der Jahrgang Nova ist also der erste Jahrgang dann ist das auch eigentlich ein ganz gutes Gefühl.
00:10:14: Jetzt bist du ja mit dem Schwergewicht Informations- und Kommunikationstechnologie unterwegs.
00:10:19: Wie unterscheidet sich das von der militärischen Führung?
00:10:23: Grundsätzlich haben wir einige oder viele Fächer gemeinsam, auch nicht gemeinsam.
00:10:30: Wir haben im Unterschied zum normalen Milfühl die Abkürzung für militärische Führungen.
00:10:36: Das ist der normale Studiengang.
00:10:38: Kriegen wir am Ende vom Studium einen Bachelor of Science während... die militärische Führung an Bachelor of Arts kriegt und deswegen haben wir halt bei unserem Studium auch einige ECTS, das sind die Punkte für die Lehrveranstaltungen aus technischen Fächern bestehen.
00:10:56: Da hat man zum Beispiel im ersten Semester programmieren oder Informatik grundlang der Informatikum und auch Netzwerktechnik und jetzt dieses Jahr haben wir z.B.
00:11:05: IT-Systeme und Webentwicklung.
00:11:08: Das heißt, wir lernen eigentlich vom Programmieren von einfachen Applikationen bis hin zu Webseiten alles durch die Bank.
00:11:16: Wie viele Vorkenntnisse braucht es dafür?
00:11:19: Meiner Meinung nach gar keine!
00:11:21: Das ist ein technischer Studium wie auf jeder anderen Universität natürlich mit militärischen Zusatzfächern.
00:11:30: aber so wie auf jede andere Universität kommt man mit Animaturen auf die Uni und Alles, was man dann wissen muss, lernt man auf der Uni.
00:11:40: Und demzufolge würde ich sagen eine normale Matura ist vollkommen ausreichend.
00:11:44: Hillary rückblickend bei dir?
00:11:46: Bei dir war es militärische Führung.
00:11:48: Was hast du in diesen drei Jahren alles erlebt?
00:11:51: Gibt's hier irgendwelche Highlights im Innen- oder Ausland?
00:11:54: Im Leersaal außerhalb?
00:11:56: Magst du uns da ein paar Eindrücke vermitteln?
00:11:59: Auf jeden Fall das Führungstraining unter belastenden Bedingungen.
00:12:02: Das waren fünften Semester, das machten nicht jeder feinreich!
00:12:05: Und das Führungstraining Multinationalschutz war auch spannend, weil wir mit anderen Nationen zusammengearbeitet haben.
00:12:11: Und ansonsten war die Waffengartungsschule im sechsten Semester sehr prägend, weil es einfach das ist was man machen will bei den meisten.
00:12:19: Also manche haben nicht den Glück und können sich die Waffengartung nicht selber aussuchen durch die Reihung.
00:12:23: ich hatte den Glück.
00:12:26: Definiere Glück an dieser Stelle?
00:12:28: Was bedeutet das?
00:12:29: dass die Reihen hier Ausschlag geben
00:12:31: ist?
00:12:31: Genau also es geht nicht nur um die Reihe wo man im Ranking ist und man vielleicht vor einem anderen Kameraden, der die gleiche Waffenkarton möchte den Platz nimmt.
00:12:39: Sondern auch wie viele Plätze tatsächlich ausgeschritten werden.
00:12:42: und wenn es jetzt beispielsweise bei mir fünf MP machen wollen und es nur zwei Plätze gibt dann wären sie besten.
00:12:49: zwar aber für uns war's einfach.
00:12:51: wir waren zwei Devolten und zwei Plätzegaps.
00:12:55: Und diese Reihung ergibt sich aufgrund von Noten?
00:12:58: Aufgrund vom Performance?
00:12:59: Auf Grund von sportlichen Leistungen oder wie kann man sich das vorstellen?
00:13:03: Da ist jeder Jahrgang ein bisschen unterschiedlich.
00:13:05: Es kommt auf den Jahrgangskommandanten darauf an, wie er den Wert legt.
00:13:08: bei uns war so dass die Trox also die Truppenoffizierslehrgänge sehr hoch in der Wertung waren gleich für Sport und Führungs-Trainings Und dann die akademischen Sachen mit den Noten von den Unterrichten.
00:13:19: und was noch dabei?
00:13:21: Kameradenbewertungen
00:13:22: Genau!
00:13:23: Die kameradstätigste Bewertung innerhalb des Jahrgangs.
00:13:26: Was oder wie bewertet man sich gegenseitig?
00:13:29: Auf was legt man da ein bissel den Schwerpunkt oder den Fokus?
00:13:32: Genau, also bei uns ist es jetzt gerade passiert.
00:13:34: Also wir bekommen diese Woche die erste Reihung bei unserem Jahrgang im dritten Semester.
00:13:39: Die Kameradschaftsbewertung ist davor durchzuführen und die wird nach Kriterien, die im Endeffekt der Jagenskommandant vorgibt von jedem Einzelnen durchgeführt.
00:13:49: Da haben wir zum Beispiel eine X-Liste bekommen mit allen Namen Und haben dann Noten von eins bis fünf gegeben wie sich der Kamerat im Jahrgang gibt Wenn er eingeteilt ist für irgendeine Führungsaufgabe, ob er da Zeit führt oder das sinnvoll macht.
00:14:05: Wie gibt es sich generell im Jahrgang?
00:14:08: Ist er hilfsbereit?
00:14:09: Bietet er sich an wenn was zum Arbeiten ist?
00:14:11: Weil es ist einfach oft so dass wir Sachen zu maletigen haben und da gibt's halt bei uns im Jahr gang.
00:14:17: ich glaube das in jedem Jahrgang ein paar die immer sofort da sind mit Angreifen und ein paar, die halt immer dann komischerweise aufs Kroh müssen oder aufs Zimmer verschwinden.
00:14:27: Das ist in jedem Jahrgang so, und genau deswegen gibt es auch die Kameradenbewertung.
00:14:30: Bei uns zählt die glaube ich... ...fünfzehn oder zwanzig Prozent, ich bin mir jetzt gerade nicht sicher über die genaue Zahl zur gesamten Note dazu.
00:14:39: Also schon eine relativ hohe Bewertung!
00:14:41: Und unter anderem zählt dann bei uns auch eben die Trolx also die Druckmanifizierslehrgänge dazu, die Studiennoten.
00:14:46: der Sport- und der Jahrgangskommandant, also unser Vorgesetzter direkter Vorgesetzster quasi Der hat dann am Schluss auch noch ein Wörtchen mit zu reden.
00:14:56: Ich hätte nur eine Frage an die Hillary.
00:14:58: Was war jetzt in den letzten vergangenen, letzten drei Jahren der größte Herausforderung oder wo es für die größte Überwindung gebraucht?
00:15:05: Weil wir sind jagenüber jetzt Falschensprungen und die Bühne da sich und da fährt man ja recht großen Respekt.
00:15:14: wenn man jetzt die militärischen Dienstantritte so im September halt letztes Jahr anfängt weiß man das kommt durch die Bühe ist man weiß es kommt dann der falschen Sprung.
00:15:24: was kommt noch?
00:15:26: Was werde ich noch erleben?
00:15:29: Ja, relativ bald mal im ersten Jahr wird noch der Fitnessinstruktor auf euch zukommen.
00:15:33: Aber das ist relativ entspannt.
00:15:35: Wenn man sportlich interessiert ist, schafft man die theoretische Prüfung und körperlich ist auch nichts Willes dabei.
00:15:42: Dann folgt im vierten oder fünften Semester der Rettungsschwimmer.
00:15:46: Der war sehr cool vor allem wenn man sich gut in Wasser bewegen kann und auch wertvoll für das Zivile.
00:15:53: Gleich wieder ins Rücken kann man auch zivil anwenden.
00:15:57: Und dann gibt es noch entweder ein HGA oder werden Leute desselektiert, weil es nur eine geringe Anzahl an Plätzen gibt.
00:16:03: Aber wenn man gut im Skifahren ist, dann wird man das vom HGA geschickt und wenn nicht macht man eine Erpin-Spetzausbildung die sehr intensiv ist und meiner Meinung nach wesentlich anstrengender ist um nichts zu vergleichen mit dem HGA, weil man wirklich den Gebirge kämpft.
00:16:20: HGA ist Hochgebirgsausbildung?
00:16:21: Ja genau!
00:16:24: Da gibt es einen Winterteil und einen Sommerteil, jeweils drei-und zwei Wochen mich recht erinnere.
00:16:30: Und dann waren auch schon die ganzen Grundkörperausbildungen fertig.
00:16:35: Dann musst du halt den Switch finden zwischen dem ganzen Trorgsführungstraining, das du da glänzt in deiner Leistung und aber auch dass du die ganzen wissenschaftlichen Sachen gut abarbeitest zum Beispiel Seminarbeiten oder Bachelorarbeit
00:16:51: Für alle Zuhörerinnen und Zuhäurer übrigens, alles auch gerne nachzulesen auf www.milac.at.
00:16:58: Aber wir setzen unseren Podcast fort!
00:17:00: Ich glaube es gibt da sehr viele unterschiedliche Zugänge natürlich zu Theorie Praxis unterschiedlichen Themen Schwerpunkten die vermittelt werden.
00:17:07: Patrick bei dir ist eben einerseits die Soft Skills die vielleicht in Richtung militärische Führung gehen in Richtung Kommandantentum aber auf der anderen Seite dann auch dieser technische Aspekt.
00:17:18: Wo ist für dich ein bisschen interessanter?
00:17:20: Wo sagst du, wird vielleicht auch das Schwergewicht mehr gesetzt bei dir im IKD-Studiengang?
00:17:26: oder was holt dich da ab.
00:17:28: Bei uns ist ganz klar die technischen Fächer glaube ich dass sie für den Großteil und auch für mich interessanter sind.
00:17:33: wir haben auch einige fächer die den Schwerpunkt im Mielfühl setzen gar nicht zum Beispiel als Führungstraining.
00:17:42: Das haben wir nicht.
00:17:43: Die Taktik haben wir natürlich schon noch aber die komplexen Fächer und die komplizierten Fäche, wo es wirklich was zum Lernen gibt sind die Technischen ganz einfach.
00:17:54: Und
00:17:56: deswegen würde ich auch sagen dass das viel interessanter ist.
00:17:59: Rückblickend aufs erste Jahr – Was war vielleicht die größte Herausforderung für dich?
00:18:04: Der Einstieg eigentlich!
00:18:05: Also am Anfang wenn man da schlagen wird von Programmieren, Netzwerktechnik Informatik und Mathematik und vielleicht dann schon ein Jahr lang von der Schule weg ist weil man diese Vorbereitungskurse macht.
00:18:17: Er schlägt einen das am Anfang ein bisschen, aber mit der Zeit kommt man dann eigentlich gut in den Flau rein und kriegt es da noch alles hin.
00:18:25: Das schwerste Fach würde ich trotzdem sagen ist programmieren am Anfang weil es einfach viel zum Lernen ist, wovon man davor noch nie was gehört hat.
00:18:34: Hillary du warst im Bereich der militärischen Führung, also da war auch zwischen Schulzeit- und Militärakademie deine Zeit als Unteroffizier eben beim Jägerbataillon XII verbracht.
00:18:45: Wo würdest du sagen, war bei dir die größte Herausforderung?
00:18:48: Wieder vielleicht an der Militärakademie frisch zu sein, neu zu sein.
00:18:52: Die neuen Eindrücke oder auch vielleicht eben vom Studienbetrieb.
00:18:55: Die größte Herausforderung war sich dem System glaube ich anzupassen und jetzt gar nicht so... wie soll ich es beschreiben?
00:19:07: also man ist sehr selbstständig und kriegt keine Hausaufgaben auf die Militärakademie.
00:19:13: Das freut mich zu werden!
00:19:14: Du bekommst
00:19:14: dann Aufträge, es liegt sehr viel an deinem Selbst, dass du selbstständig kommst.
00:19:20: Wenn du jetzt zum Beispiel Führungstraining-Haus oder Taktik liegst, sind die, ob du was tust.
00:19:23: Und wenn du dich nicht auskennst, musst du was dafür machen und das hilft dir keiner.
00:19:27: Also du fragst halt danach... Die größte Umstellung war glaube ich das Jahrgangsgefüge und man ist nie allein aber trotzdem selbstständlich.
00:19:38: Ich hoffe, das war er.
00:19:39: Was macht Sinn?
00:19:40: Absolut.
00:19:41: Also ich höre daraus eine Eigenschaft quasi, dass die Selbstständigkeit an der Militärakademie durchaus wichtig wäre oder von Vorteil ist zumindest.
00:19:50: Wie würdet ihr das beschreiben aus den anderen Sichtweisen?
00:19:53: was sind vielleicht Eigenschaften, die ein Militärakademiker einen angehender Offizier mitbringen sollte oder spätestens an der militärakademie vielleicht erlernen sollte?
00:20:02: Ich würde sagen ganz klar Disziplin und Selbstmanagement.
00:20:05: Das ist extrem wichtig weil Umso besser sich der Jahrgang selber managt und jeder Einzelne auch funktioniert im Jahrgangsgefüge, desto besser ist natürlich auch das Bild nach außen.
00:20:17: Desto weniger kriegt man dann Zusatzaufträge bzw.
00:20:20: desto schneller sind die Zusatz-Aufträge, die man einfach bekommt, auch abgearbeitet.
00:20:25: Und deswegen würde ich sagen Disziplin und Selbstmanagement.
00:20:28: Ich kann mich da gut anschließen.
00:20:30: Ergänzend kann ich noch sagen von meinen Erfahrungswerten Leidenschaft ein bisschen mitbringen muss.
00:20:38: Offen auf das neue System, wie du geschrieben hast, also auf das System-Militär-Krimi... ...mit lange Dienstzeiten und man weiß manchmal nicht, wann es genau so aus ist oder halt, man muss halt dann weitermachen.
00:20:49: Also Dienst endet nicht einfach um um neunzehn oder achtzehn Uhr sondern man muss ja dann weiter lernen.
00:20:54: Man muss halt offen dann gehen gehen und die Leidschaft ist gar nicht sehr wichtig.
00:20:59: Sondern dass auch die schlechten Tage halt dann übersteht oder die anstrengenden Tage Und wie unser Angst vor uns zu sagen würde, schneit das muss man mitbringen.
00:21:08: Die Aufträge die man hält sauber abarbeiten, diszipliniert sein und die Leidenschaft halt mitbringen, die Sachen ordentlichen sauber durchzuführen.
00:21:19: Sei es von A nach B zu marschieren dann die Selbstdisziplin zu halten dass man nicht herumschaut, dass man die Arme sauber mitschwängt oder halt auch dass wir in der Vergattung halt nicht miteinander reden.
00:21:31: Das ist einfach ein offizierwürdiges Auftreten dabei.
00:21:36: Rückblickend zu deiner Zeit als Schulsprecher, was würdest du sagen?
00:21:39: Was waren da wichtige Eigenschaften die du vielleicht mitbringen hast müssen?
00:21:42: einer da zumal aber vielleicht auch entwickelt hast das Schulsprechjahr?
00:21:46: Welche Eigenschaft?
00:21:47: Ich würde das nicht nur für den Schulspräch jetzt begrenzen würden gerne auf alle Kadetten der Berg erweitern.
00:21:54: Die sind diszipliniert und ruhiger.
00:21:57: Es ist okay, ruhiges Falsch.
00:21:59: Wir sind trotzdem Schüler und in einer publatierenden Phase.
00:22:02: Und dann immer zu ruhiger, natürlich mit Freude, dass es bald vorbei ist.
00:22:06: Weil ich meine die... Wenn das Auftreten der Kartetten generell auf der Bergpfiffung Sicherheit nach Hause hin erkennt man, da sind Kartetten weil sie haben ein gewisses Auftreten.
00:22:17: Sie begrüßen einen, so beginnt das ganz einfaches Begrüßen einem.
00:22:20: Sie treten einem mit Respekt gegenüber sei es jetzt Offizieren und offiziellen normalen Leute, Lehrern, externen Leuten.
00:22:28: So da ist einfach diese Mentalität von Disziplinen beginnen auch mit der Starko.
00:22:32: Das haben wir normale andere Schulen nicht aber dass man da draußen steht egal bei welchen Wetter.
00:22:37: also so ein bisschen abherten auch die Jüngeren im frühen Jahr schon und deswegen bringt die Schule diese Disziplin halt mit.
00:22:46: Ich würde sagen auch diese Offenheit, das neue System, wer mir jetzt zum Beispiel dieses Camp Green hernimmt ist in meinem Feld, das ist meine unerwartete Situation.
00:22:56: Vielleicht sind da die ersten Leute... Also es sind manche Leute das erste Mal draußen am Schlafen in einem Zelt und das bringt dann halt neue Eindrücke mit.
00:23:03: und der Weg ist der Horizont unter die Schwelle von der Belastung her im jungen Jahr an.
00:23:09: Ich finde das super!
00:23:10: Und ich würde sagen, dass es nicht nur als Schulsprachher so in anderen Bereichen sondern jeder Kartett kann das erleben um mehr leistungsfähiger zu werden.
00:23:21: Moment, Sie nehmen einerseits natürlich die Erlebnisse von der BHK andererseits die Erlebnisse von der Milag.
00:23:26: Irgendwie die Schnittmenge, die sich immer wieder trifft ist diese Kameradschaft.
00:23:31: Wie wichtig würde sie sagen?
00:23:32: Ist auch die Kameradschaft während der Milak im Jahrgang aber auch darüber hinaus?
00:23:38: Also ich würde sagen extrem wichtig weil eigentlich alles im Jahrgang Abzuarbeiten ist und zu schaffen ist Und viele Sachen muss man gemeinsam machen.
00:23:50: Wenn ich jetzt an die Truppenoffizierslehrgänge denke, dann wird man dort oft als Kommandant eingeteilt um quasi einfach das Kommandanz sein zu lernen und dann wird er noch bewertet.
00:24:01: Und die anderen Kameraden sind dann zum Beispiel in dieser Zeit Fülldruppe d.h.
00:24:05: sie bieten den Zug oder stellen den Zug da.
00:24:08: Und wenn man sich da nicht kameraschhaftlich verhält und dann den anderen quasi reinlässt und dann nicht mit tut, bei einem selber das nächste Mal auch.
00:24:20: und es ist einfach unabdingbar, dass man sich kameralschäftig verhält.
00:24:25: Dass man sich gegenseitig unterstützt und dass man für einen anderen da ist.
00:24:28: Also ich kann nur sagen, die Kommandarschaft innerhalb des Jahrgangs ist wunderbar und wunderschön!
00:24:32: Man kann sie auf jeden Fall lassen.
00:24:34: Ich entschließt wirklich Freundschaften jetzt über die Jahre hinweg.
00:24:37: Also ich habe sehr viele Leute vom Grammsprung gehört, da sind wahre Freundschaft entstanden und ich kann mir gut vorstellen also jetzt auch den Leuten nicht seit letzten September schon unterwegs bin, da waren Freunde mit denen kann man telefonieren und da geht alles viel einfacher.
00:24:50: Geteilt das leid, deshalb ist es leid.
00:24:51: Kann mich noch erinnern bei der BU eine die Station USMG Stellungswechsel ist ja glaube ich berühmt berüchtigt und da war ich dran, bin dann zurückgekommen ein Kollege, ein Kamerad am Boden.
00:25:04: Dann hat er gesagt, Dennis, wie ist das?
00:25:06: Er hat gesagt, alles ist machbar.
00:25:10: Zwar tot müde, total ledig, fetzend hinnick, aber alles ist machtbar und das hat ihm dann auch zum Duschen gebracht.
00:25:18: Er sagte, er konnte nicht mehr nach fünfzehn Minuten, der gar keine Lust war, wollte schon aufgemerkt, er hatte sich an die Worte erinnert.
00:25:25: Wie ich gesagt habe, alles is machbar als es schaffbar, deswegen hat er weitergemacht.
00:25:29: Alle haben dann die Übersicht im Gestellungswechselstation bestanden weil alle haben gleichzeitig gelitten und jeder hat angepackt.
00:25:35: Woher kommt er?
00:25:36: Wenn einer mal wirklich die Süßung aus der Hand verloren hat, weil es seine Hände vernachgegeben hat.
00:25:41: Dann hat der andere mehr geschleppt.
00:25:43: Das gleicht man sich aus.
00:25:44: Man kämpft gemeinsam und man sieht gemeinsam.
00:25:47: Kann ich auch nur unterstreichen.
00:25:48: Also ohne die Kameradschaft wird man die Mediakademie nicht schaffen.
00:25:53: Und das prägen sie in den drei Jahren ist einfach der Jahrgang selbst und nicht die einzelnen Erlebnisse.
00:25:59: Man ist ja auch teilweise zu viert im Zimmer um das noch nachzutragen.
00:26:04: Jetzt in zweit sind wir im zweiten Jahr, weil man dann die Unterkunft wechselt.
00:26:07: Aber wenn man sich da nicht miteinander versteht und miteinander klar kommt, als jeder der schon mal mit dem anderen im selben Zimmer geschlafen hat wochenlang, der weiß es muss ordnung geben, man muss sich miteinander verstehen.
00:26:21: Man braucht zum Beispiel ein Reinigungsdienst usw.
00:26:24: Und wenn man dich da nicht gescheit verhält und untereinander nicht unterstützt, dann funktioniert das einfach nicht.
00:26:29: Gibt's diese Kameradschaft auch jahrgangsübergreifend?
00:26:32: dass man genau Hillary deine Erlebnisse eindrücke, dass du das weitergibst an den zweiten Jahrgang.
00:26:37: Patrick, du in dem ersten Jahrgang?
00:26:39: Den ist dann an die nächsten, die nachkommen.
00:26:42: oder sind es so kleine kameradschaftliche Inseln?
00:26:45: Oder wie kann man sich das vorstellen?
00:26:47: Also es gibt ja nicht Gerüchte sondern etwas Internes, dass man den unteren und den oberen Jahrgang eher nicht so gerne hat.
00:27:00: Und dann aber zum Beispiel Dennis und ich, wir sind beide von der Charlie Company.
00:27:03: Und dementsprechend sind wir schon automatisch verbunden und mögen uns... ...und haben auch gestern da gut reingefeiert und einen Übergabe gemacht von den Companien.
00:27:14: Das ist wichtig!
00:27:15: Dann entsteht diese übergreifende Kameradschaft und man trifft sich immer öfter halt über den Dienstweg.
00:27:23: Ich kann nur so bestätigen und z.B.
00:27:25: Jürgen Nover.
00:27:27: Jagen Wolfs sind jetzt Schutter und Schutter, werden das Parade exiziert.
00:27:30: Und dann wird es morgen für die Hellerin für den Jagdengrahmsprung im Battalion stehen.
00:27:37: Und da kämpft man auch gemeinsam.
00:27:38: Jetzt kommt man auch in Kontakt mit diesen Festen.
00:27:40: Battalionsmeisterschaft ist Sportfest.
00:27:42: Da kommt man natürlich in Kontakt!
00:27:45: Ich als Jagenlober, also als neuestes Jüngster oder auch die Kameraden von Jangenlober hätte ich nicht mitbekommen.
00:27:51: Das wäre mir nicht der Wünschter, den ich bekommen würde.
00:27:55: Also im Festzelt... hat man mit jedem gemeinsam anstoßen können, reden können.
00:28:00: Man hat sich ausgetauscht und wird auf jeden Schauten keinen Unterschied gemacht.
00:28:05: Man fühlt sich sehr wohl da und diese Jagensgemeinschaft übergreifen kann nur
00:28:10: bestätigen.".
00:28:11: Ja ich finde es eigentlich sehr lustig dass die Hillary das angesprochen hat.
00:28:13: Mit der ersten Jagen versteht sich meistens mit dem zweiten nicht so gut aber im dritten schon.
00:28:18: Uns ist es auch schon zu vorkommen.
00:28:20: also wir verstehen uns schon mit den jagen Übungen, mit dem jagen Nordmann.
00:28:24: Aber besser haben wir uns beim jagen Grammsprung verstanden.
00:28:27: Und ich muss aber schon sagen, IGD intern ist das wieder ein bisschen anders.
00:28:33: Weil bei uns im Studiengang haben wir uns eigentlich von Anfang an gut mit den Nordmännern verstanden, gut mit dem Grammspringen verstanden und verstehen es jetzt auch beim Jagd & Nova gut.
00:28:42: Dieses Jahr merken eigentlich noch nicht, dass der Jagd&Nova sich jetzt nicht so gut mit uns verstehen wird – vielleicht kommt das ja noch!
00:28:50: Man merkt ja, dass jeder Jahrgang einen eigenen Namen hat.
00:28:53: Wie leicht oder wie schwer war es tatsächlich mit dieser Namensfindung eine Einigung innerhalb des Jahrganges zu finden?
00:29:01: Bei uns ist das sehr leicht, weil wir haben abgestimmt und der mit den meisten Stimmen hat gewonnen.
00:29:05: Ja bei uns war's ganz gleiche so.
00:29:06: man hat dann zum Beispiel drei Vorschläge und drei Varianten ausgearbeitet und dann Abstimmung innerhalb dieses Jahrgangs und nach oben hin.
00:29:14: natürlich muss es auch genehmigt werden.
00:29:16: Und dann war es ganz klar, dass wir die Grammsprünge sind
00:29:19: Ja, Gang Nova, da verraten wir noch nicht so viel.
00:29:21: Ihr arbeitet jetzt momentan noch dran?
00:29:22: Das
00:29:22: ist richtig!
00:29:23: Aber es wird ein ähnlich demokratischer Prozess werden.
00:29:26: Wir haben über Disziplin gesprochen, über Selbstmanagement gesprochen.
00:29:30: Es ist und bleibt natürlich am Ende des Tages ein Studium hier, das absolviert wird.
00:29:34: Es ist aber zeitgleich auch die militärische Ausbildung, die mitgegeben wird Die Ausbildung im Bereich IKD, diemitgegeben Wird
00:29:40: Und
00:29:42: alles natürlich auch bezahlterweise.
00:29:44: gibt's auch Vorteile an der Militärakademie wo ihr sagt Das habe ich wirklich schätzen gelernt in den letzten drei Jahren, beim Dennis vielleicht.
00:29:52: Das war mitunter ein Grund die Militärakademie auszuwählen als Studienort.
00:29:57: Patrick ist natürlich bei dir genau mitten drinnen rückblickend was ich bereits erlebt hab vorausschauend was noch kommen wird.
00:30:04: gibt es da Vorteile?
00:30:05: wo er sagt das war mit unter sich ein Beweggrund warum mich für die Militärakademie entschieden
00:30:09: habe.
00:30:10: Studium das bislang das.
00:30:12: Das ist mein Einpunkt, aber der große Hauptpunkt ist eigentlich das Bundeswehr selbst.
00:30:17: Der Arbeitgeber-Bundeswehr ist cool und die Tätigkeit, die wir durchführen, ist interessant.
00:30:21: Also seitdem ich im Bundeswehr bin fühlt sich das für mich nicht wie Arbeit an.
00:30:25: Ich gehe gerne in den Dienst, egal wenn es jetzt Anstehbelastungsübungen oder Führungsverantwortung, also ich gehe gerne zum Dienst.
00:30:33: Bin sehr glücklich mit meinen Kameraden.
00:30:35: Habte meine Freunde eigentlich, meine Kollegen... Da kann man gar nicht was Besseres haben, meiner Meinung nach.
00:30:43: Stopp!
00:30:43: Wenn es einem tagt, hier soll er kommen.
00:30:46: Ja wir haben da lustige Weise im Zug erst letzte Woche drüber ein bisschen geredet und ich finde wenn ich an mich selber denke wie ich war wie ich die HTL also die Matura abgeschlossen habe und wie jetzt bin merkt man einfach so einen Unterschied an sich selbst, wie man sich selbst weiterentwickelt hat.
00:31:06: Nicht nur körperlich weil es natürlich fitnesstechnisch viel weiter geht beim Herr vor allem in der Ausbildung aber auch einfach mental und von der Persönlichkeits-Entwicklung her sich weiterentwickelt.
00:31:19: Man merkt jeder von uns so einen massiven Unterschied.
00:31:21: Man wird Selbstbewusster.
00:31:23: Man ist selbstbewusstem Auftreten im Sprechen des Sprechens Verleuten fällt einem.
00:31:28: das ist tagtäglich gefordert und das ist überhaupt kein Problem mehr, ob da jetzt die Kompanie steht oder Zug.
00:31:34: Das macht gar keinen Unterschied mehr.
00:31:36: Man muss sich vorstellen ein Zug in der Größe Norden sind bei uns ca.
00:31:39: dreißig Personen und die Komponie sind bei us zb.
00:31:41: hundertfünf.
00:31:43: also stehen schon einige Leute vor einem und früher hätte ich wahrscheinlich Gänsehaut gekriegt und hätte mir gedacht was mache ich jetzt?
00:31:51: Oder was sage ich?
00:31:52: Und mittlerweile ist man das komplett egal und es geht den Kameraden eigentlich genauso.
00:31:57: Hillary, die wird so ab Montag gehen wenn du dann tatsächlich in deiner neuen Funktion auch ins Salzburg bist.
00:32:03: Was erwartet dich jetzt konkret nach der Militärakademie?
00:32:07: Du hast es schon erwähnt ich werde nach Salzburg ausmustern in eine dritte MP-Company und ich werde als Zugskommerant die ersten Monate meiner Verwendung haben.
00:32:15: Freut sich drauf!
00:32:16: Ja sehr!
00:32:17: Rückblickend jetzt und wir kommen schon in Richtung Abschluss des Gesprächs zurückblickend vielleicht an deinen ersten Tag und auch an deine Erfahrungen aus den letzten Jahren Was würdest du dem Dennis jetzt mitgeben für die nächsten drei Jahre?
00:32:30: Wir haben ja eh schon die Einweisung mit euch gemacht im Lassau und auch gestern kredelt es mit den Leuten.
00:32:36: Man sollte alles ernst nehmen, man soll sich auch bemühen dass man gut ist eben das man in der Reihung zum Beispiel weit oben ist.
00:32:44: aber man sollte nicht vergessen dass man auch ein normales Leben hat.
00:32:48: Man muss nichts sein privates Leben komplett für die DDR-Kolomie aufgeben.
00:32:52: Man sollte viel mit den Kameraden machen, vor allem wenn du öfter heimfährst.
00:32:55: Vielleicht mal hier bleiben und die Kameradschaft eher pflegen anstatt irgendwie was zu lernen... Aber vielleicht musst du das auch jetzt auch schneiden!
00:33:06: Das sagt sich jetzt natürlich leicht, weil du die drei Jahre hinter dir hast.
00:33:09: aber Patrick, was würdest du einerseits dem Dennis jetzt mitgeben der es noch vorsicht hat?
00:33:14: Und was würdest du aber auch da Hillary mit geben, die jetzt die Militärakademie zwar hinter sich hat, aber die Aufgabe als Offizier vor sich
00:33:22: hat?!
00:33:23: Also ich glaube, ich fange mal mit der Hillary an.
00:33:25: Erstens mal meinen größten Respekt dass du jetzt fertig bist und ich glaub das es nicht leicht ist dann nach der Dreier Militärakademie wieder raus zu Truppelgröße kommen und ich wünsche dir viel Glück dass du nicht in einem Fettnäppchen triffst oder sonst.
00:33:39: nimm das!
00:33:40: Danke!
00:33:41: Weil ich glaube davor fürchte man sich am meisten wenn man ausmustet.
00:33:44: Und dir Dennis würde ich raten von Anfang an einen Gas geben einen guten Eindruck machen, weil der erste Eindruck zählt und der ist auch meistens der da bleibt.
00:33:54: Und wie schon die Hillary sagt nicht alles ist immer noch Dienst sondern es gibt doch eine Zeit nach dem Dienst und da ist das oft gut wenn man heim fährt aber manchmal wichtig dass man nicht heim wird.
00:34:07: Letzte Frage von meiner Seite Wenn ihr nochmal die Möglichkeit habt Militärakademie zu machen würde sie's machen Ja oder Nein?
00:34:16: Wenn ja warum?
00:34:18: Also ich würde sagen ganz klar ja, warum?
00:34:22: als Techniker der ich da vor auch schon bin oder war, war es für mich dann irgendwann einer Zeit dass ich sage okay jetzt mag ich nicht mehr der Hardcore Nerd sein sondern ich mag mich mehr in die Richtung Führungskraft entwickeln.
00:34:36: und in Österreich und ich glaube sogar europaweit ist das eine Militärkette mit dem einzigen technischen Studium wo man zusätzlich eine Ausbildung als Führungskraft bekommt.
00:34:48: und jeder, der schon mal selber Leute unter sich kappt hat weiß wie wichtig das ist dass man da sich ein bisschen auskennt und dass man dann ein bisschen Entschulungen davor hat bevor man da ins kalte Wasser geschmissen wird.
00:34:58: Und zusätzlich ist natürlich auch ein positiver Effekt, dass man dafür Studien bezahlt wird und sich nebenbei halt ein normales Leben damit eigentlich finanzieren kann.
00:35:07: Also ich würde mich klar nochmal für die Militärkennung entscheiden für so eine interessante Ausbildung.
00:35:11: Wie gesagt es ist... Es fühlt sich nicht an wie Arbeit mit den Kameraden Und die Ausbringungsinhalte sind mega interessant.
00:35:19: Mal schauen wie dann die Lehrfanschen werden, aber das ist ein Studium, das gehört dazu.
00:35:24: Ja ganz klar ja würde ich mich auch für den Berg nochmal entscheiden wenn wir jetzt da auch noch schließen können.
00:35:30: Auch ganz klar Ja Da ist halt noch mehr noch eindeutiger Bin in der Trennung weil Ein Koch Kehlner oder ein Rezipationist geht an zu einer Tourismuschule technisch versiert, der Mensch geht dann in die HDL oder ein wirtschaftlich interessierter Person kann eine normale Hack.
00:35:53: Wenn man jetzt eine Polizeipunktie machen möchte, Rettungshinsägen aus dem Sicherheitsdienst, dann geht man dorthin wo es am ersten halt gibt und das ist halt nur die Beergfüllung sicher.
00:36:01: Und so ist die Militärakademie ganz klar.
00:36:04: diese Entscheidung für die Universität aber als Oberstufel die Beerk würde ich auf jeden Fall auch nochmal machen und bereute Entscheidungen nicht alle besonders beteiligt sind, sei es vom Kader oder von einem Lehrpersonale sind alle bemüht.
00:36:17: Das ist die Qualität stimmt und eine superinteressante Zeit.
00:36:23: mehr Abenteuer als in ihrer anderen Schule kann ich nur sagen.
00:36:26: Ich würde mich ebenfalls für die Immunitätsakademie jederzeit wiederentscheiden.
00:36:30: warum?
00:36:31: wegen der guten Ausbildung, die noch so zu bezahlt ist.
00:36:34: das ist ein extremes Privileg dass wir hier haben Und für die Erlebnisse gemeinsameres Jahrgang erlebt haben und dadurch nicht nur uns militärisch, sondern auch persönlich weiterbilden konnten.
00:36:49: Ja herzlichen Dank für spannende Einblicke in drei ganz unterschiedliche Phasen der Offiziersausbildung und auch drei persönliche Einblicken und Eindrücke!
00:36:59: Und an unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer willkommen in Staffel fünf – und wir freuen uns auch wenn ihr das nächste Mal wieder
00:37:05: hier
00:37:06: hört.
00:37:13: Ihr habt Fragen, Feedback oder Themenwünsche?
00:37:16: Schreibt uns eine Mail an podcast.bundesepp.at.
00:37:20: Wir freuen uns auf euch!
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